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Förderprojekte

Mobilstationen im Rheinisch-Bergischen Kreis

Der Rheinisch-Bergische Kreis ist durch seine Nähe zur Metropole Köln und zu weiteren Großstädten entlang der Rheinschiene stark vom Pendler- und Durchgangsverkehr beeinflusst. Alltägliche kilometerlange Staus und überfüllte Straßen sind die sichtbaren Folgen dieses Mobilitätsverhaltens. Doch was wäre, wenn diese Verhaltenskette durchbrochen und individuelle Mobilität neu gedacht würde?

Lösungsansatz "Mobilstationen"

Mobilstationen sind Verknüpfungspunkte mehrerer Verkehrsmittel an einem zentralen Ort, an denen die Verkehrsteilnehmer einfach vom Auto auf andere Verkehrsträger umsteigen können. Im Rahmen eines Projektes soll nun im Rheinisch-Bergischen Kreis ein Netz aus Mobilstationen unterschiedlicher Größe und Ausstattung etabliert werden. Anhand eines modularen Bausteinsystems werden die Mobilstationen bedarfsgerecht mit unterschiedlichen Mobilitätsbausteinen, wie z. B. Fahrradverleihsysteme, E-Carsharing, Fahrradboxen oder Mitfahrerbänke, ausgestattet.

Die Aufgabe des VRS ist die Integration der neuen Mobilitätsbausteine in die „VRS Auskunft“-App. So sollen sich die Verkehrsmittelnutzer mit Hilfe der VRS-App künftig über die unterschiedlichen Angebote informieren, sie lokalisieren und buchen können. Zusätzlich soll das VRS-MultiTicket als Zugangsmöglichkeit zur Verfügung gestellt werden.

EFRE.NRW - Logo
Europäische Union - Europäischer Fonds für regionale Entwicklung

In dem durch die Europäische Union und das Land Nordrhein-Westfalen geförderten Projekt, kooperiert der VRS mit dem Rheinisch-Bergischen Kreis und den beteiligten Kommunen sowie mit den Verkehrsunternehmen Wupsi GmbH und Regionalverkehr Köln GmbH (RVK).

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Projekt "Effiziente und stadtverträgliche Lkw-Navigation für NRW"

Projekt SEVAS - Kooperationspartner Lkw-Navigation (Stand: Mai 2020)

Am Projekt teilnehmende Kommunen (Stand: Mai 2020)

Deutschland ist Europas Transitland Nr. 1 für Waren und Güter, gleichzeitig zählt Nordrhein-Westfalen (NRW) als Wirtschaftsstandort zu den wichtigsten und größten Logistikstandorten Europas.

Dies erfordert höchste Ansprüche an bauliche Infrastruktur und Verkehrsmanagement. Der Schwerlastverkehr ist maßgebliche Bemessungsgröße für Dimensionierung und Lebensdauer von Verkehrswegen einschließlich seiner Ingenieurbauwerke. Aus städtebaulicher sowie verkehrs-, wirtschafts- und umweltpolitischer Sicht (ganz aktuell die Luftreinhaltepläne) ist es dringend geboten, die Routenwahl der Logistikverkehre durch die Bereitstellung aktueller Daten umfassend zu unterstützen.

Aktuelle Lkw-Navigationsgeräte sind für die Routenwahl aufgrund fehlender, spezifisch kommunaler Vorgaben nur eingeschränkt verwendbar. Erstmalig in NRW hat sich daher die Wirtschaftsförderung metropoleruhr (mittlerweile Business Metropole Ruhr) im Regionalverband Ruhr (RVR) mit diesem Problem befasst und in Zusammenarbeit mit den Kommunen und IHKs der Region ein Lkw-Vorrangnetz erarbeitet.

Im Auftrag des Verkehrsministeriums greift das Projekt „Effiziente und stadtverträgliche LKW-Navigation für NRW“ diesen Ansatz auf und entwickelt ihn technisch auf höchstem Niveau weiter.

Unter Federführung des VRS, sowie der umfassenden Unterstützung des Verkehrsministeriums des Landes NRW, den Industrie- und Handelskammern und weiteren Partnern werden Kommunen in die Lage versetzt, Daten über Vorrangroutennetze und Restriktionen für Lkw-Verkehre zur Verfügung zu stellen. Dazu ist ein Web-basiertes Portal entstanden, das neuesten technischen Anforderungen entspricht. Grundlage sind Daten, die im Rahmen des VRS-Projektes „mobil-im-rheinland“ mit der eigens entwickelten Software SEVAS (Software zur Eingabe, Verwaltung und Ausspielung von Restriktionen und Vorrangrouten im Schwerlastverkehr) generiert wurden. In einem weiteren Schritt werden zurzeit die Kommunen in allen anderen Teilen von NRW mit dem System vertraut gemacht.

Mehr Infos unter: https://sevas.nrw.de/

Der SEVAS - Praxistest

Wie die in SEVAS eingegebenen Daten der Projektpartner vorteilhaft in der Praxis genutzt werden können, zeigt dieses Video:

Video-Link zum SEVAS-Praxistest

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EU-Projekt "INCLUSION"

DB Fahrkartenautomat - Mutter mit Kindern am Bahnsteig

Der VRS beteiligt sich gemeinsam mit dem Rhein-Sieg-Kreis und der Stadt Hennef am EU-Projekt "INCLUSION".  Ziel des Projektes ist es, die Zugänglichkeit zur Mobilität für die Bewohner verschiedener Modellregionen zu verbessern und somit deren soziale Integration zu erhöhen.

Neben dem VRS gehören Belgien mit der Region Flandern, Italien mit der Region um Florenz, Schottland mit der Region Cairngorns, Spanien mit der Region um Barcelona und Ungarn mit der Region um Budapest zu den Projektpartnern und Modellregionen des Projektes. Unterstützt wird das Projekt durch die Universität von Aberdeen, Polis sowie EMTA. Die Projektleitung obliegt SOFTECO aus Genua, Italien.

Das Untersuchungsgebiet im Rhein-Sieg-Kreis:

Das Neubaugebiet "Hennef Im Siegbogen" bildet die Modellregion im Gebiet des VRS. Mit 567 Wohneinheiten und einem hohen Anteil an Familien mit Kindern profitiert das Gebiet von der Nähe zu  der prosperierenden Städteregion Köln/Bonn und bietet gleichzeitig bezahlbaren Wohnraum für junge Familien. Das Wohngebiet "Hennef Im Siegbogen" bietet Pendlern über den lokalen S-Bahnhof mit den S-Bahnlinien S12 und S19 eine direkte Anbindung zu den Städten Siegburg, Troisdorf und Köln.

Untersuchungsgegenstand im Projekt "INCLUSION" sind aber vor allem die täglichen (Familien-)Wege, also zur Schule, zum Sport, zum Musikunterricht oder zu Freunden. Im Fokus steht dabei unter anderem die Frage, warum viele Kinder von den Eltern zu ihren täglichen Zielen gebracht und von dort wieder abgeholt werden, obwohl das Wohngebiet mit der S-Bahn sowie mit einer direkten Buslinie (Linie 532) nach Hennef über eine gute ÖPNV-Anbindung verfügt, und die Distanz zur Stadt Hennef auch problemlos mit dem Fahrrad zurückgelegt werden kann.

Zur Beantwortung dieser und weiterer Fragen zum Mobilitätsverhalten wurde im Oktober/November 2018 zunächst eine umfangreiche Befragung der Anwohner des Wohngebietes "Hennef Im Siegbogen" durchgeführt. Kern der Ergebnisse war der überwiegende Wunsch der Bewohner nach einem besseren und günstigeren ÖPNV sowie nach zusätzlichen und sichereren Radwegen.

Um den tatsächlichen Effekt der gewünschten Maßnahmen auf die Wahl des Verkehrsmittels messen zu können, wurden in einem nächsten Schritt folgende Verbesserungen eingeführt:

  1. Buslinie 532: Verdopplung des Angebots von einem Stunden- auf einen Halbstundentakt täglich zwischen 16 und 19 Uhr.
     
  2. Reduzierung der Fahrtkosten: Einführung des Kurzstreckentarifs für eine Fahrt von "Hennef Im Siegbogen" nach Hennef mit der Buslinie 532.
     
  3. Leihangebot Pedelecs: Kostengünstiges Leihangebot für die Anwohner des Wohngebietes.
     
  4. Übersichtskarte „Mobil-in-Hennef“: Darstellung aller Mobilitätsangebote vom ÖPNV bis zum CarSharing.

Die Effekte dieser Maßnahmen werden in einer weiteren Befragung im Februar 2020 gemessen und anschließend bewertet.

Pedelec-Fahrer im Rhein-Sieg-Kreis

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