10. ÖPNV-Sommernacht

NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer feiert mit AVV und VRS sowie 100 Gästen den Start der stark vereinfachten Ticketwelt.

Das Bild zeigt v.l.: Volker Otto, Dr. Ralf Nolten, Hans-Peter Geulen, Minister Oliver Krischer, Michael Vogel, Sebastian Schuster und Joachim Adler mit einer Karte, die die Umrisse des neuen gemeinschaftlichen Tarifgebiets zeigt. © VRS GmbH / Smilla Dankert
Das Bild zeigt von links: Volker Otto, Dr. Ralf Nolten, AVV-Geschäftsführer Hans-Peter Geulen, Minister Oliver Krischer, VRS-Geschäftsführer Michael Vogel, Sebastian Schuster und Joachim Adler mit einer Karte, die die Umrisse des neuen gemeinschaftlichen Tarifgebiets zeigt.

Vertreter*innen der Verkehrsverbünde sowie der Politik und der Verkehrsunternehmen der Region haben im Rahmen der 10. ÖPNV-Sommernacht am 27. Mai 2026 den Start des neuen Rheinlandtarifs eingeläutet. Die Runde um Oliver Krischer, Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, drückte dabei den symbolischen Startknopf. 

Mit Einführung des neuen Rheinlandtarifs am 01. Juni 2026 erfolgt eine grundlegende Vereinfachung des Tarifsystems mit deutlich weniger Tarifvarianten und einer leichteren Orientierung für die Fahrgäste.

Impressionen der 10. ÖPNV-Sommernacht

Schulterschluss im Sinne der Fahrgäste
Der Rheinlandtarif ist im engen Schulterschluss mit den Verkehrsunternehmen und der regionalen Politik entstanden. „Es war ein teilweise hartes, aber immer lösungsorientiertes Ringen um die bestmögliche Einigung. Auf das Ergebnis können alle Beteiligten stolz sein“, fasst VRS-Verbandsvorsteher Sebastian Schuster, Landrat des Rhein-Sieg-Kreises, zusammen. Dr. Ralf Nolten, Landrat des Kreises Düren und stellvertretender Verbandsvorsteher des AVV, fügt hinzu: „Die beschlossene Migrationsphase bis Ende Mai 2028 erlaubt es, eezy.nrw weiter zu stärken und so mögliche Preishärten durch den Wegfall der Kurzstrecke abzufangen. Ein gutes Beispiel dafür, dass diese tiefgreifende Reform mit Augenmaß konzipiert ist.“ Zum 01. Juni 2028 wird die zweite Stufe der Tarifreform realisiert werden. Dann entfällt die übergangsweise noch angebotene Kurzstrecke, ein weiterer konsequenter Schritt hin zu einem einfacheren und verständlicheren Tarifsystem für die Fahrgäste.

Volker Otto, Beiratsvorsitzender im VRS und Geschäftsführer der Rhein-Sieg-Verkehrsgesellschaft (RSVG): „Beim Zuschnitt der neuen Preisstufen galt es, die Balance zwischen der Verträglichkeit für die Fahrgäste und der Sicherung der Einnahmen der Verkehrsunternehmen zu halten. Das ist dank der Expertise in den Verbundgesellschaften und bei dem beauftragten Gutachter gelungen.“ In wenigen Fällen entstehende Preishärten fängt eezy.nrw auf. Joachim Adler, Bereichsleiter Finanzen und Vertrieb bei der Aachener Straßenbahn und Energieversorgungs-AG (ASEAG), ergänzt: „Wir wollen ein gutes Angebot für unsere Fahrgäste. Die Menschen sollen zuverlässig und bequem reisen. Investitionsdruck, etwa für alternative Antriebe, sowie steigende Kosten für Material und Energie treiben die Kosten aber immer mehr in die Höhe.  Daher sind wir froh, dass die Bedeutung der Nutzerfinanzierung bei der Konzeption des Rheinlandtarifs mitberücksichtigt wurde.“

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