Köln. Ein starkes Zeichen für nachhaltige Mobilität: Beim diesjährigen Landeswettbewerb „Schulradeln NRW“ haben sich über 106.000 Schülerinnen, Schüler, Eltern und Lehrkräfte engagiert – rund 3.000 mehr als im Vorjahr. Gemeinsam legten sie in nur drei Wochen beeindruckende 13,2 Millionen Kilometer mit dem Fahrrad zurück und sparten dabei rechnerisch bis zu 2.160 Tonnen CO₂ im Vergleich zu anderen Verkehrsmitteln ein.
Der Wettbewerb zeigt: Klimaschutz beginnt auf dem Schulweg – und begeistert immer mehr Menschen. Seit sechs Jahren wächst die Teilnehmendenzahl bei „Schulradeln NRW“ kontinuierlich. In diesem Jahr stieg auch die Zahl der engagierten Schulen erneut an. Damit ist Nordrhein-Westfalen weiterhin bundesweit Spitzenreiter: Kein anderes Bundesland verzeichnet mehr teilnehmende Schulen, Radler*innen und eingesparte Emissionen.
Wer gewinnt? Spannung bis zur Preisverleihung
Am 07. Dezember 2026 wird es spannend: Dann werden die besten Schulteams bei der feierlichen Preisverleihung im Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr ausgezeichnet. Verkehrsminister Oliver Krischer und Schulministerin Dorothee Feller werden in diesem Jahr erstmalig die Preise gemeinsam überreichen.
So funktioniert Schulradeln
Das Prinzip des Wettbewerbs ist einfach: Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern sammeln Radkilometer – ob auf dem Schulweg oder in der Freizeit. Gezählt wird individuell oder als Klasse für das Schulteam. Gewertet wird in zwei Kategorien:
- Kilometer pro Kopf (ab 50 Teilnehmenden)
- Schulen mit mindestens 20.000 Gesamtkilometern (hier werden die Preisträger ausgelost)
Zusätzlich konnten weiterführende Schulen am Kreativwettbewerb teilnehmen – hier wurde das beste Kurzvideo/Reel rund ums Fahrrad gesucht.
Mehr als ein Wettbewerb – ein Baustein der Mobilitätswende
„Schulradeln“ ist Teil des bekannten „Stadtradeln“-Formats des Netzwerks Klima Bündnis Services und ein wichtiger Beitrag zur kommunalen Mobilitätswende. Unter dem Motto „Macht Meter fürs Klima!“ geht es darum, Kinder für klimafreundliche Mobilität zu begeistern – und Erwachsene als Vorbilder einzubinden.
Koordiniert wird die Aktion von der Geschäftsstelle des Zukunftsnetz Mobilität NRW, einem landesweiten Netzwerk für kommunales Mobilitätsmanagement, in dem aktuell 355 Städte, Kreise und Gemeinden Mitglied sind. Ziel ist es, nachhaltige Mobilitätsangebote zu fördern – und „Schulradeln“ passt perfekt ins Portfolio.
Diese Schulen stehen im Finale von „Schulradeln NRW 2026“:
- Gemeinschaftsgrundschule Am Apfelgarten – Bonn
- Grabbe-Gymnasium – Detmold
- Lise-Meitner-Gesamtschule – Duisburg
- Cornelius-Burgh-Gymnasium – Erkelenz
- Ratsgymnasium Gladbeck
- Gemeinschaftsgrundschule Grefrath
- Georgschule – Gronau
- Europaschule Königstrasse – Herne
- Südschule – Kamen
- Elisabeth-von-Thüringen-Gymnasium – Köln
- Gymnasium Neue Sandkaul – Köln
- Gymnasium in den Filder Benden – Moers
- Kardinal-von-Galen-Gesamtschule – Nordwalde
- Albert-Schweitzer-Schule – Oelde
Sekundarschule Wadersloh
Die bestplatzierten Teams erhalten Geldpreise – und jede Menge Anerkennung für ihr Engagement.