12. Januar 2026

„Loss mer singe op Jöck“: „Druckluft“ räumt ab

Band lässt in Kerpen „Paveier“ und „Stadtrand“ hinter sich

Kerpen. Singen, schunkeln, sich auf den anstehenden Karneval einstimmen: Zahlreiche Mundartfreund*innen erprobten am Samstag (10. Januar) in „Hugi’s Bistro“ in Kerpen ihre Textsicherheit für die jecken Tage. Der Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) unterstützt die Einsingabende von „Loss mer singe“ (LMS) weiterhin als Sponsor und trägt diese unter dem Motto „LMS op Jöck“ schon seit vierzehn Jahren gemeinsam mit den Veranstaltern und Verkehrsunternehmen über die Kölner Stadtgrenzen hinaus ins gesamte Verbundgebiet.

100 Jecke sangen mit
Beim vom VRS und der REVG präsentierten jecken Musikabend in Kerpen feierten rund 100 Hobbysänger*innen mit. VRS-Geschäftsführer Dr. Norbert Reinkober freut sich über die anhaltende Beliebtheit von „Loss mer singe op Jöck“: „Es macht einfach Freude zu sehen, wie sehr die Menschen unsere Einsingabende lieben. Loss mer singe op Jöck ist längst mehr als eine Veranstaltung – es ist ein Stück kölsche Tradition, das wir gemeinsam mit unseren Fahrgästen leben. Und Bus und Bahn bringen sie sicher hin und wieder nach Hause. Genau so soll es sein!“ Auch REVG-Geschäftsführer Walter Reinarz ist begeistert: „Loss mer singe op Jöck ist eine tolle Veranstaltung, die wir gerne unterstützen. Die sehr gute Stimmung in Hugi’s Bistro bestätigt, dass LMS in Kerpen schon zur Tradition geworden ist.“  

„Karnevalsmaus“ vor „Konfettirään“ und „Papajei“
Nicht nur die Besucher*innen haben Grund zur Freude, sondern auch die „Etappensieger“: „Druckluft“ kam mit dem Hit „Karnevalsmaus“ bei den Mitsinger*innen in Kerpen am besten an und erhielt 301 Punkte. Von 22 vorab ausgesuchten und vom Band abgespielten Titeln wählen die „Loss mer singe“-Besucher*innen ihre sechs liebsten Titel aus. Deren Interpret*innen erhalten dafür zwischen einem Punkt und sechs Punkten. Ebenfalls auf dem Kerpener Treppchen landeten „Paveier“ („Konfettirään“, 207 Punkte) auf Platz zwei und „Stadtrand“ („Papajei“, 179 Punkte) auf Platz drei. Auf den Rängen vier bis zehn folgen:

4.   Klüngelköpp („C’est la vie“, 152 Punkte)
5.   Kasalla („Adios Amigos“, 139 Punkte)
6.   Mätropolis („Niemols im Levve“, 129 Punkte) 
7.   Miljö & Brings („Nie ohne Hoffnung“, 113 Punkte)
8.   Cat Ballou („Eau de Cologne“, 108 Punkte)
9.   Lupo („FastelovenDJ (Bum Bum)“, 93 Punkte)
10. Eldorado („Annalena“, 92 Punkte)