25.01.2012

VRS unterzeichnet Teilnahmeverträge am (((eTicket Deutschland

Einheitlicher Standard sorgt für besseren Kundenservice


Köln, 25. Januar 2012. Die Verkehrsunternehmen im VRS und die VRS GmbH haben mit der VDV-Kernapplikations GmbH & CO. KG die neuen Teilnahmeverträge für das (((eTicket Deutschland unterzeichnet. Damit ist der VRS der erste Verbund in Deutschland, in dem alle im Verbundgebiet ansässigen Verkehrsunternehmen den (((eTicket-Teilnahmevertrag unterschrieben und die Einhaltung der darin enthaltenden Standards zugesichert haben.

Das (((eTicket ist der Markenname der VDV-Kernapplikation. Diese ist der nationale Standard für das elektronische Fahrgeldmanagement (EFM) und wird deutschlandweit bei allen relevanten Projekten benutzt. Mit dem (((eTicket Deutschland wird dem Fahrgast die Fahrt im ÖPNV erheblich vereinfacht – insbesondere bei Fahrten in für ihn fremde Verbundräume. Somit wird auch die Gefahr minimiert, ungewollt Schwarzfahrer zu werden. Um diese Vereinfachung zu realisieren, muss der Ticketstandard flächendeckend im ganzen Bundesgebiet etabliert werden.

Ziel für die kommenden Jahre ist es, dass die Kunden mit nur einem einzigen Nutzermedium (Chipkarte oder Handy) und ohne spezielle Tarifkenntnisse und lästige Kleingeldsuche alle öffentlichen Verkehrsmittel nutzen können. Die Unterzeichnung des Teilnahmevertrag am (((eTicket Deutschland ist dabei die Grundlage. So wird vertraglich gewährleistet, dass Verkehrsunternehmen und –verbünde einheitliche Regularien festsetzen und bundesweit die gleichen „Spielregeln“ gelten. Der Fahrgast muss sich also nicht vorab über das Tarifsystem informieren, sondern kann unkompliziert und sicher Fahrausweise über sein (((eTicket erwerben.

Im VRS werden Abonnements bereits seit 2003 als (((eTickets ausgegeben. Seit 2007 werden ausschließlich neue Chipkarten genutzt, die auf dem Standard der VDV-Kernapplikation basieren. „Die Unterzeichnung der neuen Teilnahmeverträge für das (((eTicket Deutschland durch die VRS GmbH zeigt, dass der Standard von den Verkehrsunternehmen akzeptiert und umgesetzt wird. Die deutschlandweite Einführung eines einheitlichen technischen Standards ist ein wichtiger Schritt zur Vereinfachung des ÖPNV für den Fahrgast“, so VRS-Geschäftsführer Dr. Wilhelm Schmidt-Freitag.

 

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