27.01.2012

VRS übergibt 200 Sicherheitsschärpen und Warnwesten an Brühler Kindergärten

Große Attraktionen: VRS-Verkehrsdrache Siggi und der neue Wasserstoff-Hybridbus im Dienste der Stadtwerke Brühl


Brühl, 27. Januar 2012. Begeisterung und großer Jubel bei den Brühler Kids der Integrativen Tageseinrichtung „An der alten Zuckerfabrik“ und ihren gleichaltrigen Gästen, den Kindern der Tageseinrichtung Wilhelmstraße und der Kita Mühlenbach: VRS-Maskottchen Siggi schenkte ihnen heute (27. Januar) höchstpersönlich über 200 Warnwesten und Schärpen, damit sie im Straßenverkehr besser gesehen werden können.

VRS-Geschäftsführer Dr. Norbert Reinkober und Erwin Gardemann, Geschäftsführer der Stadtwerke Brühl, „unterstützten“ den grünen Drachen, sind doch die Schärpen und Westen vom VRS-Netzwerk „Verkehrssichere Städte und Gemeinde im Rheinland“ gestiftet. „Diese Schärpen können wir hervorragend bei den Ausflügen mit den Kindern einsetzen, besonders jetzt in der dunklen Jahreszeit“, freute sich Carmen von Dewitz, Vorsitzende des Fördervereins der städtische Kindertageseinrichtungen der Stadt Brühl/Rheinland e.V., die die Warnwesten und Schärpen mit den Kindern in Empfang nahm.

Pionierarbeit für die eigenständige Mobilität der Kinder
Das Netzwerk, dem mittlerweile 58 Kommunen und Kreise angehören, fördert seit Jahren die selbständige Mobilität von Kindern und Jugendlichen: „Mit unseren verschiedenen Projekten setzen wir auf eine lebendige Mobilitätserziehung, bei der die Kinder ihre Mobilitätskompetenz im Miteinander entwickeln können“, erklärt Dr. Norbert Reinkober das Konzept. Jüngstes Projekt: die Fahrradparcours-Kisten mit praxisnahen Materialien, mit denen seit Ende letzten Jahres auch die Kinder aller acht Brühler Grundschulen ihre motorischen Fähigkeiten rund um das Radfahren ausprobieren und ausbauen können.

Entgegen dem allgemeinen Trend sind die Unfallzahlen in Brühl dank der guten Zusammenarbeit der unterschiedlichen Akteure seit einigen Jahren rückläufig.

Technologie der Zukunft für die künftige Generation
Bus und Bahn spielen in der Mobilitätserziehung ebenfalls eine große Rolle. „Man kann nicht früh genug damit anfangen, die Kinder mit diesen umweltfreundlichen Verkehrsmitteln vertraut zu machen“, so Dr. Norbert Reinkober. Umso größer war die Begeisterung der Kinder, als sie gemeinsam mit Erwin Gardemann in den großen neuen Wasserstoff-Hybridbus der Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) einsteigen durften: Die anschließende Rundfahrt durch Brühl war das zweite Highlight des Tages! „Dass die Kinder heute den ÖPNV mal hautnah erleben können, freut uns sehr. Dieser Bus, der im Brühler Stadtbus-System rollt, ist einer der beiden ersten komplett schadstofffreien Wasserstoff-Hybridbusse im Rheinland überhaupt“, berichtet Erwin Gardemann stolz. Kurz: Eine Technologie der Zukunft die künftige Generation...

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Hintergrund-Info: das Netzwerk „Verkehrssichere Städte und Gemeinden im Rheinland“
Das 2005 gegründete Netzwerk „Verkehrssichere Städte und Gemeinde im Rheinland“ ist eine Initiative der VRS GmbH, der Unfallkasse Nordrhein-Westfalen und des NRW-Verkehrsministeriums. Ziel ist es, die Zahl der Verkehrsunfälle vor allem mit Kindern, Jugendlichen und älteren Menschen deutlich zu senken sowie deren eigenständige Mobilität zu fördern. Dem Netzwerk gehören mittlerweile 58 Kommunen und Kreise an.
Die Koordinierungsstelle des Netzwerks befindet sich beim VRS und steht jeder Mitgliedskommune in Fragen der kommunalen Verkehrssicherheitsarbeit beratend und unterstützend zur Seite. Dies gilt auch für den Aufbau einer vernetzten Zusammenarbeit der verschiedenen Träger der Verkehrssicherheitsarbeit auf lokaler Ebene. Die Zusammenarbeit zwischen den Fachleuten der Kommunalverwaltung, der Polizei, der Schulen, der Verkehrsunternehmen und der lokalen Verbände (wie z.B. ADAC, VCD, ADFC, Verkehrswacht) bildet die Grundlage für eine erfolgreiche kommunale Verkehrssicherheitsarbeit.