25.06.2008

VRS startet Aktion "Radwegdetektive" in Waldbröl (25.06.2008)


Köln/Waldbröl. Mit seiner neuen Aktion "Radwegdetektive" setzt der Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) seine erfolgreiche Verkehrssicherheitsarbeit fort - Start war am 24. Juni 2008 im Oberbergischen Kreis. Zum Auftakt der Aktion übergaben Mitarbeiter des VRS und der stellvertretende Landrat Hans-Otto Gries SchülerInnen der Städtischen Realschule Waldbröl eine Radwegdetektivkiste. Ziel ist es, sie für Gefahren auf dem Schulweg zu sensibilisieren.

Ausgestattet ist die Radwegdetektivkiste mit Unterrichtsmaterialien, Fragebögen, Maßband und Stoppuhr. Damit untersuchen die SchülerInnen der 6. Klasse die Situation für Radfahrer in ihrem Schulumfeld. "Die Aktion Radwegdetektive ist ein wichtiger Baustein der Verkehrssicherheitsarbeit des Oberbergischen Kreises. Die Sicherheit und eigenständige Mobilität unserer Kinder auf ihrem Weg zur Schule ist mir ein besonderes Anliegen", erklärt der stellvertretende Landrat des Oberbergischen Kreis Hans-Otto Gries. Die Aktion soll die Wahrnehmung und Bewegung der Kinder fördern, um sie nachhaltig für den Straßenverkehr und seine Gefahren zu sensibilisieren. Das Netzwerk im VRS stellt seinen Mitgliedskommunen die Radwegdetektivkisten kostenfrei zur Verfügung.

Wenn alle Kisten vergeben sein werden, sind rund 3000 Radwegdetektive im Gebiet des VRS im Einsatz.

Nach Abschluss der "Detektivarbeiten" wollen die SchülerInnen die Verbesserungsvorschläge, die sie mit Hilfe der Detektivkiste erarbeiten werden, der Kreisverwaltung des Oberbergischen Kreises übergeben. Gemeinsam wollen beide Seiten dann Lösungsmöglichkeiten für Gefahrenpunkte auf den Radwegen und im Umfeld der Schule erarbeiten.

Der VRS hat das Netzwerk "Verkehrssichere Städte und Gemeinden im VRS" gemeinsam mit dem Verkehrsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, der Unfallkasse Nordrheinwestfalen und der Bezirksregierung Köln vor drei Jahren gegründet. "Um die sichere und eigenständige Mobilität von Kindern zu fördern ist koordinierte Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene und ein stetiger Erfahrungsaustausch zwischen den Gemeinden unabdingbar", erklärt der Leiter des Netzwerkes Theo Jansen die Philosophie des Projektes.



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