20.11.2003

VRS fordert die Freigabe von ICE/IC-Zügen

Nahverkehrskunden sollen ab einer 15-minütigen Verspätung zuschlagsfrei den Fernverkehr nutzen können...


Köln. Der Nahverkehr auf der Schiene kämpft weiterhin mit drastischen Qualitätseinbrüchen. Um die Situation möglichst schnell zu entschärfen, fordert der Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) jetzt die generelle Freigabe von ICE/IC-Zügen bei Verspätungen von mehr als 15 Minuten. "Die derzeitige Situation ist so für unsere Fahrgäste nicht länger hinnehmbar," begründet VRS-Geschäftsführer Dr. Norbert Reinkober die Forderung. "Darüber hinaus drängen wir auch weiterhin auf eine schnelle Lösung hinsichtlich der Fahrzeug-Engpässe der Deutschen Bahn AG (DB)," so Reinkober weiter.

Hier zieht der VRS mit dem benachbarten Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) an einem Strang: Auch dort wurden Forderungen nach der Freigabe der Fernverkehrzüge und einer unkonventionellen Lösung bei der Beschaffung von Ersatzfahrzeugen laut.

Mehr Service für die Fahrgäste im VRS
Generell bietet die VRS-Pünktlichkeitsgarantie den Fahrgästen die Möglichkeit, bei Verspätungen von mehr als 20 Minuten ein GarantieTicket in Anspruch zu nehmen. Damit sind sie an einem beliebigen Tag im gesamten VRS mobil. "Das GarantieTicket kommt bei den Kunden aufgrund seiner einfachen unbürokratischen Handhabung sehr gut an. Dennoch sollte im Sinne der Fahrgäste parallel nach weiterreichenden Ansätzen, wie sie die Nutzung der ICE/IC-Züge darstellen, gesucht werden," fordert auch Dr. Wilhelm Schmidt-Freitag, zweiter Geschäftsführer des VRS.


Abdruck honorarfrei/ Beleg erbeten an: Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH/ Kirsten Sander/ Ute Reuschenberg/ Krebsgasse 5-11/ 50667 Köln/ (Tel. 0221/ 20808-47/ Fax: 0221/ 20808-40/ Email: kirsten.sander@vrsinfo.de oder ute.reuschenberg@vrsinfo.de