27.11.2015

vareo: Ab 13. Dezember kürzere Reisezeiten und bessere Anbindungen im Kölner Dieselnetz

Neuerungen zum Fahrplanwechsel: Zusätzlicher Halt für Voreifelbahn / Neue Reisealternative ab Jünkerath / Fahrplanerweiterungen im Ahrtal


Düsseldorf, 27. November 2015. Ab dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember bietet DB Regio NRW zusammen mit den beteiligten Aufgabenträger NVR, SPNV-Nord und NWL den Bahnreisenden zusätzliche Halte und Fahrten mit verbesserten Anschlussmöglichkeiten im vareo-Netz.

Voreifelbahn: Neuer Bedarfshalt, neuer Takt, neue Samstagsfahrt
Das Angebot auf der Voreifelbahn (S 23) wird montags bis freitags versuchsweise um einen Bedarfshalt in Meckenheim Kottenforst erweitert. Fahrgäste, die dort aussteigen möchten, müssen lediglich die Haltwunschtasten im Fahrzeug bedienen. Wer an der Bedarfshaltestelle zusteigen möchte, sollte sich für den Triebwagenführer gut sichtbar auf den Bahnsteig stellen. Meckenheim Kottenforst wird von den Zügen Bonn – Rheinbach halbstündlich von 7:13 Uhr bis 8:43 Uhr sowie von 15:43 Uhr bis 18:13 Uhr bedient, in der Gegenrichtung von 7:46 Uhr bis 9:16 Uhr und 16:16 Uhr bis 18:46 Uhr. Die Fahrzeit verlängert sich mit dem neuen Halt um eine Minute.

In den Hauptverkehrszeiten wird zwischen Bonn und Alfter-Witterschlick wieder ein exakter 15-Minuten-Takt eingerichtet: Ab Bonn Hauptbahnhof fährt die S 23 von Montag bis Freitag viertelstündlich zwischen 6:40 Uhr und 9:10 Uhr sowie zwischen 15:10 Uhr und 19:10 Uhr; ab Alfter-Witterschlick zwischen 6:50 Uhr und 9:35 Uhr sowie zwischen 15:35 Uhr und 19:05 Uhr. Von Meckenheim Industriepark bis Rheinbach fahren die Züge  im 14/16-Minuten-Abstand.

Zwischen Bonn und Euskirchen ändert sich zudem der Samstagsfahrplan: Zur Verbesserung der Rückfahrmöglichkeiten nach Ladenschluss fährt ab Bonn um 20:43 Uhr ein zusätzlicher Zug in Richtung Euskirchen. Gleichzeitig entfällt die wenig genutzte Verbindung um 8:38 Uhr von Bonn nach Euskirchen.

Eifel-Bahn: Kürzere Reisezeiten, bessere Anschlüsse am Sonntagabend
Die Reisezeit der Eifel-Bahn RB 24 verkürzt sich auf der Fahrt um 6:18 Uhr ab Gerolstein (bisher 6:15 Uhr) um drei Minuten. Möglich ist dies, weil bereits ab Gerolstein zwei Triebwagen mit zusammen 480 Sitzplätzen eingesetzt werden und der Zug somit nicht mehr bei seinem Halt in Euskirchen verstärkt werden muss. 

Auch an Sonn- und Feiertagen profitieren die Fahrgäste der Eifel-Bahn von verkürzten Reisezeiten: Die letzte Fahrt der RB 24 über Gerolstein hinaus nach Trier startet ab Dezember vier Minuten früher in Euskirchen, also um 20:56 Uhr, und erreicht Trier bereits um 23:27 Uhr – ganze 20 Minuten früher als zuvor. Der Vorteil für alle, die so spät noch weiterreisen müssen: Durch die frühere Ankunft können in Ehrang Anschlusszüge nach Cochem und in Trier Anschlüsse nach Saarbrücken sowie Luxemburg erreicht werden.   

Jünkerath: Mit der RE 12 schneller nach Köln und Trier
Der Eifel-Mosel-Express RE 12 fährt künftig einen zusätzlichen Halt an: Auf der Strecke zwischen Köln und Trier wird probeweise die Station Jünkerath bedient. Um die Fahrtzeit auch mit dieser Erweiterung einzuhalten, fährt der Zug in Trier eine Minute früher los. Für Bahnreisende ab Jünkerath bedeutet der neue Halt deutlich kürzere Fahrtzeiten: Mit dem fünf- bis sechsmal täglich verkehrenden RE 12 sind sie 9 bis 10 Minuten schneller in Köln als zuvor; nach Trier sind es sogar 23 bis 27 Minuten. Der RE 12 ist damit eine Alternative zum RE 22, der deutlich mehr Haltestellen anfährt und somit länger unterwegs ist.

Zwei Züge des RE 22 werden auf der Strecke zwischen Gerolstein und Jünkerath im Abendverkehr kaum in Anspruch genommen: Daher werden die Fahrten um 20:56 Uhr und 0:01 Uhr von Gerolstein nach Jünkerath aus dem Fahrplan genommen.

Ahrtal: Zusätzliche Fahrten und bessere Anschlussmöglichkeiten
Zusätzliche Fahrten mit günstigen Anschlussmöglichkeiten gibt es bei der Ahrtal-Bahn (RB 39): Die RB 39 fährt montags bis freitags künftig auch um 5:50 Uhr in Remagen ab und erreicht Dernau um 6:16 Uhr. In Remagen können Reisende aus Köln (MRB 26) und Koblenz (RE 5) zusteigen. Zudem wird montags bis freitags ab Remagen um 23:50 Uhr eine zusätzliche Fahrt nach Kreuzberg angeboten. Fahrgäste, die mit der MRB 26 aus Köln in Remagen ankommen, haben einen direkten Übergang. Die letzte Reisemöglichkeit von Köln an die Ahr besteht künftig eine Stunde später als bisher (Köln Hbf ab 22:56 Uhr). Eine weitere Zusatzfahrt der RB 39 gibt es freitags um 23:03 Uhr ab Ahrbrück nach Remagen. Dort wird ein direkter Anschluss nach Koblenz und – mit etwas längerer Übergangszeit – nach Köln jeweils mit der MRB 26 der Mittelrheinbahn ermöglicht.

Am Freitagabend gibt es auch für die Fahrgäste der Rhein-Ahr-Bahn (RB 30) neue Reisemöglichkeiten: Künftig geht die Fahrt, die um 22:50 Uhr in Kreuzberg endete, weiter bis nach Ahrbrück (Ankunft 22:56 Uhr). Eine weitere Neuerung: Der Zug, der montags bis freitags um 4:57 Uhr in Kreuzberg startet, kommt bereits zehn Minuten früher – um 5:57 Uhr - in Bonn Hauptbahnhof an, indem auf die Standzeit in Remagen verzichtet wird. Reisende, die in Richtung Euskirchen weiterfahren möchten, können dadurch gut in die S 23 (Abfahrt 6:10 Uhr) umsteigen.

Fahrgäste, die ab Bonn die RB 30 nutzen, sollten auf die Änderungen beim Abfahrtsgleis achten: Die Züge der RB 30 fahren in Bonn Hauptbahnhof nicht mehr einheitlich von Gleis 4 ab. Stattdessen werden künftig die Gleise 3, 4 und 5 für die Abfahrten ins Ahrtal genutzt. Grund sind zusätzliche Zugangebote auf der Linie RB 48 Bonn-Mehlem – Wuppertal-Oberbarmen.

Weitere Informationen zum Mobilitätskonzept vareo unter: www.vareo.de

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