02.10.2014

Tarifkooperation zwischen AVV und VRS wird ausgebaut

Ab 1. Januar 2015 kann mit VRS-Tickets bis nach Aachen gefahren werden


Köln/Aachen. Zum Jahresbeginn 2015 wird es einen durchgängigen Nahverkehrs-Tarif für Fahrten mit Bus und Bahn zwischen dem Verkehrsverbund Rhein-Sieg und dem Aachener Verkehrsverbund geben. Die Basis dafür bildet der VRS-Tarif, der die bisher bestehenden Preisstufen 1 - 5 um die Stufen 6 und 7 erweitert und somit den weiteren Distanzen zwischen den Verbundgebieten gerecht wird. Die bestehenden Verbundtarife von VRS und AVV bleiben unberührt.

Insbesondere Berufspendler profitieren von der neuen Tarifkooperation
Fahrgäste, die zwischen den Verbundräumen pendeln, nutzen derzeit zumeist NRW-Tickets, teilweise auch Tickets des Kragentarifs VRS/AVV oder des DB-Tarifs. Zukünftig gibt es nur noch einen Tarif für Bus und Bahn für Fahrten zwischen den Verbundgebieten - egal ob es von Bergisch Gladbach nach Aachen, von Köln nach Jülich oder umgekehrt geht. Die Verkehrsunternehmen werden das gesamte Ticketsortiment über die klassischen Vertriebskanäle anbieten. "Wir freuen uns, dass wir eine kundengerechte Lösung gefunden haben. Die Tarifkooperation löst sowohl den NRW-Tarif als auch den bestehenden Kragentarif zwischen AVV und VRS ab. Die Auswahl der Tarifprodukte wird übersichtlicher und für Kunden attraktiver. Auch die Vertriebsmöglichkeiten werden deutlich fahrgastfreundlicher", so VRS-Geschäftsführer Dr. Wilhelm Schmidt-Freitag und AVV-Geschäftsführer Hans-Peter Geulen.

Preisstellung orientiert sich weitgehend an bestehenden Tarifen.
Um den Mobilitätsbedürfnissen aller Kundengruppen gerecht zu werden, sind EinzelTickets, 4erTickets und TagesTickets sowie WochenTickets, MonatsTickets und MonatsTickets im Abo verfügbar. Tarifprodukte für spezielle Kundengruppen wie das Aktiv60-Ticket oder das StarterTicket für Auszubildende ergänzen das Angebot. SchülerTickets und JobTickets beider Verbünde können zusätzlich und ohne Preisaufschlag jeweils eine Kommune tief in den Nachbarraum hinein genutzt werden. Zudem haben JobTicket-Besitzer die Möglichkeit, optional ein JobTicket für das Gesamtgebiet des jeweils anderen Verbundes hinzuzukaufen. Studierende im AVV und VRS besitzen das NRW-SemesterTicket, welches unverändert bestehen bleibt. Somit wird bei grenzüberschreitenden Fahrten zum AVV das gesamte Ticketsortiment des VRS angeboten. Ausnahmen bilden lediglich Formel9-, Prima- und Fahrrad-MonatsTicket, da es vergleichbare Tarifangebote im AVV nicht gibt. Auch die MobilPassTickets ("Sozialticket") können aufgrund der Förderung durch das Land NRW nur im VRS-Verbundraum benutzt werden. Die BahnCard wird, wie bei allen anderen Verbundtarifen in NRW auch, nicht gültig sein.

Die Preistabelle mit den für die neue Tarifkooperation relevanten Stufen finden Sie hier:

http://download.vrsinfo.de/VRS-AVV_tickets2015_auszug.zip

Pressekontakt:
Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH
Holger Klein
Pressesprecher
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