30.09.2011

Tarifanpassung zum 1. Januar 2012

Die Ticketpreise im VRS steigen im nächsten Jahr um durchschnittlich 3,4 Prozent


Köln, 30. September 2011. Die VRS-Zweckverbandsversammlung hat in ihrer heutigen Sitzung mit großer Mehrheit eine Tarifanpassung zum 1. Januar 2012 von durchschnittlich 3,4 Prozent beschlossen. Die Verkehrsunternehmen im VRS-Beirat haben der Erhöhung bereits in ihrer Sitzung am Montag zugestimmt. Die VRS GmbH stellt nun einen entsprechenden Tarifantrag bei der Bezirksregierung, die die neue Preistafel genehmigen muss. Die Preisanpassung wird von den VRS-Gremien als unvermeidbar angesehen, um die gestiegenen Lohn-, Material- und Energiekosten auszugleichen. Bei der Festlegung der neuen Preise ging es sowohl darum, die Kostenentwicklung bei den Verkehrsunternehmen angemessen zu berücksichtigen als auch den Fahrgästen weiterhin einen bezahlbaren Nahverkehr zu bieten.

Anpassung wird von allen Fraktionen mitgetragen
Die durchschnittliche Anpassung von 3,4 Prozent wurde in der Preistafel des VRS-Tarifs über alle Ticketsegmente (Bartarif, ZeitTicket für Erwachsene und Auszubildende) gleichermaßen verteilt und aus Aufwandsindex und Aufwandsfortschreibungsfaktor errechnet. Darin schlagen sich die Faktoren Personal (Entwicklung der Tarifabschlüsse TV-N), Material (Entwicklung der Indizes der Erzeugerpreise), Energie (Entwicklung der Indizes der Energiekosten) und Kapital (Entwicklung der Effektivzinssätze für Unternehmen) nieder. „Bei all diesen Kostenfaktoren mussten wir in 2011 eine Steigerung verzeichnen. Alleine Diesel und Superbenzin kosteten im April 2011 durchschnittlich 18 bzw. 10 Prozent mehr als noch ein Jahr zuvor. Diese Preissteigerungen haben die Tarifanpassung unumgänglich gemacht", sagte VRS-Geschäftsführer Dr. Wilhelm Schmidt-Freitag.

„Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht und in allen Gremien sorgfältig über die Preiserhöhung diskutiert. Vor der Tarifanpassung stand ein umfangreicher Rechen- und Abwägungsprozess, doch die Kostensteigerungen in den relevanten Bereichen lassen eine Anpassung unvermeidlich werden. Dass der Beschluss von einer solch breiten Mehrheit getragen wird, zeigt dass die Erhöhung vom größten Teil der Verbandsversammlung für absolut notwendig angesehen wird", so der Vorsitzende der Zweckverbandsversammlung, Karsten Möring.

Ausgewählte Preisbeispiele
Vor dem Hintergrund, dass im Jahr 2011 beim EinzelTicket Kinder und beim 4erTicket Kinder gleich zwei Erhöhungen notwendig waren, bleiben die Preise bei den Kindertickets in 2012 konstant und werden nicht erhöht. Das EinzelTicket für die jungen Fahrgäste kostet in der Preisstufe 1b (Stadtgebiet Köln/Bonn) unverändert 1,50 Euro, das 4erTicket 5,70 Euro. Dagegen werden die Preise bei den Erwachsenen-Fahrscheinen in allen Preisstufen angepasst. Somit kostet ein EinzelTicket Erwachsener in der Preisstufe 1b ab Januar 2,60 Euro statt 2,50 Euro. Der Preis für das 4erTicket für Erwachsene in der Preisstufe 1b erhöht sich von 9 Euro auf 9,40 Euro.

Bei den ZeitTickets für Auszubildende gibt es eine durchschnittliche Preiserhöhung von 2,9 Prozent, bei den ZeitTickets für Erwachsene von 3,8 Prozent. So verteuert sich das WochenTicket um 0,80 Euro auf 21,60 Euro und der Preis für das MonatsTicket Erwachsene erhöht sich von 78,20 Euro auf 81,10 Euro (im Abo 70,80 Euro). Eine leichte Anpassung gibt es auch bei dem beliebten Aktiv60Ticket: Hier ändert sich der Preis von 45,90 Euro auf 47,70 Euro. Diese Beispiele beziehen sich jeweils auf die Preisstufe 1b (Köln/Bonn).

Die ab dem 1. Januar 2012 gültige Preistabelle finden Sie hier zum Downloaden: Preise 2012

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