02.10.2001

Serviceoffensive, 02.10.2001

VRS geht wichtigen Schritt in Richtung Qualitätssicherung


Köln. Der Unternehmensbeirat der Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH (VRS) beschließt Grundlagen für mehr Kundenservice. Ab Beginn 2002 sollen Kunden, die ihre Kleidung in Bus und Bahn verschmutzt haben, die Reinigungskosten zurückerstattet bekommen. Und damit nicht genug. Wer demnächst eine größere Verspätung - im Gespräch sind 20 - 30 Minuten erleidet, soll eine angemessene Entschädigung erhalten. Die genauen Inhalte werden derzeit zwischen der VRS GmbH und den Verkehrsunternehmen vereinbart. Die Verkehrsunternehmen unterstützen mit ihrem Beschluss die VRS GmbH bei ihrer Qualitätsoffensive.

VRS: Zufriedene Kunden sind unser Ziel
Im VRS stehen Kreise und Städte, Verkehrsunternehmen und die VRS-GmbH derzeit in einem intensiven Dialog darüber, Qualitätskriterien zu vereinbaren, die zu einer nachhaltigen und dauerhaften Verbesserung des ÖPNV-Angebotes in der gesamten Region führen sollen. Denn alle Beteiligten sind sich einig: Qualitätsdefizite und daraus für den Kunden resultierende Nachteile können vermieden werden. Walter Reinarz, Geschäftsführer der VRS GmbH bekräftigt den Start in die Serviceoffensive: "Störungen im öffentlichen Personennahverkehr sind nie völlig auszuschließen. Wir erhoffen uns mit der ausgesprochenen Kundengarantie eine Steigerung der Kundenzufriedenheit. Denn der VRS und die Verkehrsunternehmen wollen, dass die Kunden in unserer Region besser fahren."