10.06.2014

S 13/19 entlastet Siegstrecke zwischen Köln und Hennef nun auch nachmittags

Hauptausschuss des NVR fasst einstimmigen Beschluss


Köln, 6. Juni 2014. Der Hauptausschuss der Verbandsversammlung des Nahverkehrs Rheinland (NVR) hat in seiner heutigen Sitzung einstimmig eine weitere Angebotserweiterung auf der Strecke zwischen Köln und Hennef dem Zweckverband zur Beschlussfassung empfohlen. Ab dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2014 wird die heute noch in Troisdorf endende Linie S 13/S 19 auch in der nachmittäglichen Hauptverkehrszeit über Siegburg bis nach Hennef verlängert.

Zur Auflösung der Kapazitätsprobleme beim Rhein-Sieg-Express (RE 9), kurz RSX, wurden bereits zum Fahrplanwechsel im Dezember 2013 zwischen Hennef und Troisdorf in der morgendlichen Hauptverkehrszeit sechs Fahrtenpaare der S 13 (sie fährt ab 14. Dezember 2014 unter der künftigen Linienbezeichnung S 19) bis nach Hennef verlängert. Diese Kapazitätserhöhung um rund 1728 Sitzplätze in der Frühspitze hat wie beabsichtigt die Kapazitätsengpässe beim RSX entspannt und soll daher ab Mitte Dezember auch auf die Nachmittagsspitze übertragen werden. Damit haben die Pendler der Siegstrecke zwischen Hennef und Köln weitere Reisealternativen.

Verlängerung auch bis Köln-Ehrenfeld - 10-Minuten-Takt zum Kölner Hauptbahnhof
Gleichzeitig wird die S 13 um eine Station von Köln-Hansaring bis nach Köln-Ehrenfeld verlängert. Somit wird zwischen Köln-Ehrenfeld und Köln-Hauptbahnhof zusammen mit der S 12 erstmals ganztägig ein lückenloser 10-Minuten-Takt geschaffen. Der verkehrliche Effekt dieser nur 2,83 Kilometer langen Linienverlängerung ist erheblich, da die 10-Minuten-Taktsysteme von S-Bahn, Stadtbahn und den Buslinien hier ideal aufeinander abgestimmt sind.

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