15.02.2005

Rhein-Ruhr-Express, 15.02.2005

VRS: Weitere Verbesserungen für Nahverkehr nötig...


Köln. Am 13. Januar 05 unterzeichneten Bund, Land und die Deutsche Bahn AG (DB) eine Rahmenvereinbarung zum Rhein-Ruhr-Express (RRX).

Für die Verwirklichung des RRX gibt es bereits eine Auflistung erster Baumaßnahmen und deren finanzielle Absicherung. Der Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) begrüßt die Zusicherung der Leistungen, die allerdings in erster Linie dem Fernverkehr zugute kommen.

Die festgelegten Baumaßnahmen sichern die Ein- und Ausfahrt des RRX in und aus dem Bahnknoten Köln. Ein von Land und Bund beauftragtes Gutachten soll zeigen, welche Maßnahmen zusätzlich nötig sind, um den Rhein-Ruhr-Express in das bestehende Betriebsprogramm zu integrieren. "Der VRS wird sich im Sinne seiner Kunden darum bemühen, die Planungen von Bund, Land und DB künftig mitgestalten zu können. Nur mit Beteiligung des Aufgabenträgers kann auch eine Verbesserung für den Nahverkehr erreicht werden", erklärt Landrat Frithjof Kühn, Vorsteher des Zweckverbandes Rhein-Sieg. "Derzeit verursachen infrastrukturelle Mängel wie die westliche Einfahrt zum Kölner Hauptbahnhof oder der Engpass in Köln-Deutz im gesamten Schienenpersonennahverkehr Qualitätsmängel. Die von Bund, Land und DB beschlossenen Maßnahmen decken nur 20 Prozent der für die Region benötigten Baumaßnahmen ab", beleuchtet Dr. Norbert Reinkober, Geschäftsführer der VRS GmbH die Situation.

 


Abdruck honorarfrei/ Beleg erbeten an: Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH/ Ariane Weber/ Krebsgasse 5-11/ 50667 Köln/ Tel. 0221/ 20808-47/ Fax: 0221/ 20808-40/ Email: ariane.weber@vrsinfo.de