11.10.2002

Preisanpassung 2003, 11.10.2002

VRS beschließt Tarifanpassung ab dem 1. Januar 2003


Köln. Zum Januar 2003 werden die Preise für Bus- und Bahntickets den steigenden allgemeinen Kosten angepasst. Die konkreten Ticketpreise sind soeben vom Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) und seinen Gremien verabschiedet worden. Dabei konnten einige Preise zum Wohle der Fahrgäste "eingefroren" werden: Vielfahrer, die ein MehrfahrtenTicket nutzen, zahlen auch 2003 keinen Cent mehr! Das Gleiche gilt für Kinder ab vier Jahren: Das EinzelTicket (bis zur Preisstufe A) kostet auch weiterhin 1 Euro, denn dem VRS liegen seine jüngsten Fahrgäste am Herzen. Mit durchschnittlich 2,8 Prozent fällt die ansonsten vorgenommene Erhöhung aber vergleichsweise moderat aus. Aber nur so kann ein attraktiver Nahverkehr sichergestellt und weiter ausgebaut werden.

Neue Preisstufe im Bartarif : VRS-Netz
Die Deutsche Bahn (DB) führt bereits zum 15. Dezember ein neues Preissystem "PEP" ein. Darauf reagiert der VRS mit einer neuen Preisstufe im Bartarif. Denn wer im Verbundgebiet große Distanzen von mehr als 12 Tarifzonen zurücklegen will - beispielsweise von Gummersbach nach Euskirchen - , kann nun nicht mehr den DB-Haustarif anwenden. Diese Lücke schließt ab Mitte Dezember die neue Preisstufe "VRS Netz". Das EinzelTicket kostet 10,20 Euro, als MehrfahrtenTicket 8,50 Euro - Kinder zahlen 5,10 Euro.

Keine rosigen Zeiten für Schwarzfahrer
Erheblich mehr zur Kasse gebeten wird, wer auf Kosten anderer mit Bus und Bahn schwarzfährt. Ab dem 1. Januar 2003 sind hierfür 40 Euro fällig - bisher waren es 30 Euro. Nach 13 Jahren hat der Bundesrat nun eine neue Verordnung beschlossen - sie erlaubt auch ein Bußgeld von 15 Euro bei Verstößen gegen das Rauchverbot auf U-Bahnsteigen.


Abdruck honorarfrei/ Beleg erbeten an: Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH/ Kirsten Sander/ Krebsgasse 5-11/ 50667 Köln/ (Tel. 0221/ 20808-47/ Fax: 0221/ 20808-40/ Email: kirsten.sander@vrsinfo.de