06.06.2019

NVR und Deutsche Bahn unterzeichnen Finanzierungsverträge zur Modernisierung von 17 Bahnhöfen im Rheinland

Gesamtinvestitionen von mehr als 60 Millionen Euro durch Modernisierungsoffensive 3


Köln, 6. Juni 2019. Wichtiger Meilenstein zur Verbesserung der Bahnhöfe und Stationen im Rheinland: Im Beisein von NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst unterzeichneten die NVR-Geschäftsführer Dr. Norbert Reinkober und Heiko Sedlaczek sowie der Regionalbereichsleiter West der DB Station&Service AG, Stephan Boleslawsky, heute im Kölner Hauptbahnhof die Finanzierungsvereinbarung für die dritte Modernisierungsoffensive. Im Rahmen der „MOF 3“ werden in den kommenden Jahren 17 Bahnhöfe im Gebiet des Nahverkehr Rheinland (NVR) ausgebaut. Insgesamt investieren NVR und Deutsche Bahn zusammen rund 64 Millionen Euro für die Modernisierung und Verbesserung der Stationen. Die Bandbreite reicht dabei von großstädtischen Vorortbahnhöfen bis hin zu Stationen im ländlichen Raum.

Zur Unterzeichnung sagte NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst: „Wir wollen einen besseren ÖPNV in NRW, der sich an den Bedürfnissen der Nutzer orientiert. Dazu gehört es auch, die Aufenthaltsqualität an den Bahnhöfen zu steigern – im städtischen wie im ländlichen Bereich. Mit der MOF 3 knüpfen die Akteure an die erfolgreiche Partnerschaft der vergangenen Jahre an.“

Die Modernisierungsoffensive geht in die dritte Runde. Insgesamt wurden NRW-weit 35 Bahnhöfe ermittelt, die bis 2023 im Rahmen der MOF 3 modernisiert werden sollen. 17 davon befinden sich im Gebiet des Nahverkehr Rheinland. Die für die Modernisierung ausgewählten Stationen haben einen hohen Erneuerungsbedarf. Sie erhalten unter anderem neue Bahnsteige für den höhengleichen Einstieg in die Fahrzeuge, barrierefreie Zugänge zu den Bahnsteigen sowie eine neue Beschilderung und Beleuchtung. Für die Projekte zum Ausbau der Barrierefreiheit, zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität und der Informationen für die Reisenden werden insgesamt rund 64 Millionen Euro bereitgestellt. Zwei Drittel davon stammen aus Mitteln des NVR, ein Drittel wird aus Mitteln der Deutschen Bahn bestritten.

„Die Bahnhöfe sind das Aushängeschild des Nahverkehrs. Fühlen sich die Fahrgäste hier nicht wohl, steigen sie auch nicht in die Fahrzeuge. Daher freue ich mich, dass wir heute den Startschuss für die Modernisierung von gleich 17 Bahnhöfen geben können. Damit schaffen wir die infrastrukturelle Voraussetzung für eine deutliche Verbesserung des hiesigen Nahverkehrsangebots. Das ist sehr gut angelegtes Geld für unsere Kunden im Nahverkehr“, so NVR-Verbandsvorsteher Stephan Santelmann.

„Mit der Modernisierungsoffensive 3 geht die Erfolgsgeschichte weiter: Wir modernisieren weitere wichtige Bahnhöfe in NRW. Und die Investitionen zeigen Wirkung. Das bestätigen uns die Kunden jeden Tag. Mein ausdrücklicher Dank geht auch an mein Team, das unter Hochdruck die Modernisierungen plant und baut. Allein in den letzten zwei Jahren haben wir an rund 100 Bahnhöfen in NRW mit Bauarbeiten begonnen.“, so Stephan Bolelslawsky.

Gebaut werden soll im Rahmen der MOF 3 in Aachen West, Bonn-Mehlem, Köln-Longerich, Köln-Nippes, Leverkusen-Schlebusch, Rösrath, Euskirchen-Großbüllesheim, Euskirchen-Stotzheim, Euskirchen-Kreuzweingarten,  Mechernich-Satzvey, Dahlem-Schmidtheim, Kall, Kall-Urft, Kall-Scheven, Bad Honnef, Königswinter und Königswinter-Niederdollendorf.

Mit der Modernisierungsoffensive 1 wurden bereits 87 Stationen zwischen 2004 und 2010 in NRW modernisiert. Im Zuge der Modernisierungsoffensive 2 werden derzeit weitere 117 Stationen im Land ertüchtigt.

Bildnachweis (Bei Verwendung bitte Credits "NVR" nennen!): Auf dem Bild sehen Sie von links nach rechts: Dr. Norbert Reinkober (NVR), Stephan Boleslawsky (DB Station&Service AG), Hendrik Wüst (NRW-Verkehrsminister) sowie Heiko Sedlaczek (NVR).   

 

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