15.07.2011

NVR fördert 51 ÖPNV-Maßnahmen mit 66,6 Millionen Euro

Verbandsversammlung verabschiedet Investitionsprogramm für die Jahre 2011 bis 2016


Köln, 15. Juli 2011. Die Verbandsversammlung des Zweckverbandes Nahverkehr Rheinland hat in ihrer Sitzung einstimmig das ÖPNV-/SPNV-Investitionsprogramm für die Jahre 2011 bis 2016 verabschiedet. Insgesamt werden verbandweit 51 neue Investitionsvorhaben mit Fördermitteln in Höhe von zusätzlich 66,6 Millionen Euro in den Maßnahmenkatalog des NVR aufgenommen. Dabei entfallen auf die Stadt Köln rund 30 Millionen Euro. Maßnahmen in Bonn werden mit 10 Millionen Euro und Projekte in Euskirchen mit 7,2 Millionen Euro gefördert. Weitere Fördermittel für Investitionsvorhaben des ÖPNV fließen in die Städteregion Aachen (8 Millionen Euro), den Kreis Düren (2,55 Millionen Euro), die Stadt Leverkusen (780.000 Euro), den Kreis Heinsberg (240.000 Euro), den Oberbergischen Kreis (25.800 Euro), den Rhein-Erft-Kreis (4,35 Millionen Euro), den Rheinisch-Bergischen Kreis (1,6 Millionen Euro) und den Rhein-Sieg-Kreis (2,0 Millionen Euro).

Maßgeblich für die Aufnahme in den Maßnahmenkatalog waren neben dem Bewertungsergebnis innerhalb der jeweiligen Förderkategorie das Jahr des Baubeginns sowie die regionale Verteilung der Mittel. Darüber hinaus durfte kein Realisierungshindernis vorliegen. Das heißt, dass etwaige Probleme beim Baurecht oder beim Grunderwerb ausgeräumt sein müssen. Vorhaben, die in diesem oder im nächsten Jahr beginnen, wurden vorrangig in das Investitionsprogramm aufgenommen.

Nahezu alle Anmeldungen konnten berücksichtigt werden
„Die neuen ÖPNV-Investitionsmaßnahmen schaffen die Voraussetzungen für die Verbesserung des regionalen Nahverkehrs, denn ohne eine gut ausgebaute Infrastruktur kann kein qualitativ hochwertiges Nahverkehrsangebot von den Verkehrsunternehmen gestellt werden. Gefördert werden insbesondere Schienenwege und Stationen der Stadtbahn und des Schienenpersonennahverkehrs, Bushaltestellen und Zentrale Omnibusbahnhöfe sowie P+R- und B+R-Anlagen. Dabei konnte der NVR nahezu alle Anmeldungen für die Aufnahme in die Förderung berücksichtigen. Das ist gut angelegtes Geld für unsere Kunden im Nahverkehr“, so der Geschäftsführer der Nahverkehr Rheinland GmbH, Dr. Norbert Reinkober.

Hans Joachim Sistenich, ebenfalls Geschäftsführer der Nahverkehr Rheinland GmbH, ergänzt: „Für alle Fördermaßnahmen hat sich der Zweckverband Nahverkehr Rheinland zum Ziel gesetzt, die von den Kommunen und Verkehrsunternehmen angemeldeten Infrastrukturprojekte bei der Einplanung in die Förderprogramme bedarfsgerecht zu unterstützen und ihnen bei der Abwicklung der Förderung beratend zur Seite zu stehen.“
 
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