03.06.2013

„Nur Auto war gestern!"

VRS, ADAC und Ralf Richter setzen sich für einen sinnvollen Verkehrsmix ein


Köln, 03. Juni 2013. Insbesondere in Großstädten kann das Autofahren manchmal eine beschwerliche Angelegenheit sein: Staus in den Rushhours, zu wenig Parkplätze und dazu noch hohe Spritpreise. Aus diesen Gründen möchte eine gemeinsame Initiative des VRS und des ADAC auch in diesem Jahr die eingefleischten Autofahrer dazu motivieren, nicht immer nur auf den Pkw als Beförderungsmittel zu setzen, sondern auch öfter mal Bus und Bahn zu wählen. Denn die intelligente Mischung verschiedener Verkehrsmittel hilft nicht nur, das hohe städtische Verkehrsaufkommen zu reduzieren, sondern sorgt in vielen Fällen auch für entspanntes und günstiges Ankommen. Der Mobilitätsmix, die sinnvolle und gemeinsame Nutzung von Auto, Bus, Bahn und Fahrrad, gewinnt im städtischen Raum immer mehr an Bedeutung und wird durch Car-Sharing- oder „Bike & Ride"-Angebote bedürfnisgerecht ergänzt.

Die Mischung macht’s – sagt auch Ralf Richter
Um diese Botschaft den Autofahrern näher zu bringen, haben VRS und ADAC in diesem Jahr erstmals einen prominenten Mitstreiter an Bord: Ralf Richter. Durch Filme wie „Superstau" oder „Manta – Der Film" gilt der markante Kölner Schauspieler als der Prototyp des Autofreaks – eine Rolle, die nicht inszeniert ist, denn auch im echten Leben interessiert er sich für Fahrzeuge mit Charakter. Doch obwohl der Kölner Autos liebt, sein Mobilitätsverhalten in Köln ist vor allem durch die Nutzung von Bus und Bahn gekennzeichnet; Ralf Richter nutzt fast täglich den ÖPNV: „Sich bei seiner Mobilität heutzutage nur auf das Auto zu verlassen, ist nicht mehr zeitgemäß. Die Mischung macht’s. Ich fahre hier in Köln gut mit den Öffentlichen. Und das sag‘ ich als Autofreak, der ja gerne mal selber am Steuer sitzt! Aber auf Staus und Parkplatzsuche kann ich gut verzichten – man muss sich nur die Innenstädte ansehen. Deshalb unterstütze ich die Kampagne für einen ausgewogenen Verkehrsmix aus Überzeugung", so der Schauspieler.

„Ich freue mich, dass wir mit Ralf Richter einen bekannten Kölner gefunden haben, der zum Mobilitätsmix steht und ihn tagtäglich anwendet. Es ist für uns alle wichtig, sich für die Verknüpfung der verschiedenen Verkehrsmittel einzusetzen. Wenn der Autoverkehr in den Innenstädten reduziert wird, macht dies die Städte ein Stück lebenswerter. Die sinnvolle Nutzung der verschiedenen Verkehrsmittel ist eine wichtige Voraussetzung dafür", so VRS-Geschäftsführer Dr. Wilhelm Schmidt-Freitag.

„Der ADAC unterstützt den Gedanken des Mischens der verschiedenen Verkehrsmittel und beteiligt sich daher nun zum dritten Mal an der Autofahrerkampagne des VRS", so Wolfgang Jakobs, Sprecher der Geschäftsführung des ADAC Nordrhein. „Bus und Bahn stellen aus Sicht des ADAC dabei einen unverzichtbaren Baustein des stadtverträglichen Verkehrs dar. Weder das Auto noch Bus und Bahn sind aus Kapazitätsgründen alleine in der Lage, alle Mobilitätsansprüche der Stadt- und Umlandbewohner zu befriedigen."

ADAC, VRS und Verkehrsunternehmen treten als Mobilitätspartner auf
Die Kooperation wird unter dem Motto „Nur Auto war gestern" ab dem 6. Juni durch eine Vielzahl von Großflächenplakaten und Radiospots sowie Anzeigen in und an den Fahrzeugen und Kundenzentren der Verkehrsunternehmen beworben. Ein Gewinnspiel sowie die Vergabe von 1500 kostenlosen ÖPNV-Tagestickets für zwei Personen runden die Kampagne ab. Weitere Infos gibt es auf der Kampagnenwebsite www.verkehrsmix.de, in den KundenCentern der Verkehrsunternehmen im VRS sowie in den ADAC Centern.
Weitere Infos zu Ralf Richter

Als erstes prominentes Testimonial vertritt Ralf Richter die diesjährige Kampagne. Einem Millionen-Publikum wurde der in Essen geborene und in Köln lebende Schauspieler in Wolfgang Petersens Klassiker „Das Boot" bekannt. Seitdem zählt Richter zu den markantesten Darstellern des deutschen Films. Im Lauf seiner Karriere hat er mit einigen der renommiertesten Regisseure des deutschen Films gearbeitet, darunter Dominik Graf („Die Katze") oder Oskar Roehler. Viel beachtet ist auch seine Rolle als Bergmann Otto Schablowski in der TV-Bergarbeiter-Saga „Rote Erde" von Klaus Emmerich und natürlich in der Rolle des Kalle Grabowski in „Bang Boom Bang", gedreht von Peter Thorwarth. Durch Filme wie „Superstau", „Manta – der Film" und viele weitere autoaffine Rollen ist Ralf Richter dem Publikum als Autofreak bekannt.

Ein honorarfreies Bild finden Sie unter folgendem Downloadlink: http://download.vrsinfo.de/MobiMix.zip

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