04.02.2011

Neue VRS-Tarifstrategie für den Ausbildungsverkehr

Änderungen greifen ab dem Schuljahr 2011/2012


Köln, 04. Februar 2011. Die Zweckverbandsversammlung des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS) hat in ihrer heutigen Sitzung ein neues Tarifkonzept für den Ausbildungsverkehr beschlossen. Kernstück: die verbundweite Einführung des SchülerTickets ab dem kommenden Schuljahr 2011/2012. Damit können ab dem 1. August 2011 alle Schüler der bezugsberechtigten Schulen im Verbundgebiet die Vorteile des SchülerTickets nutzen und im Verbundraum 365 Tage im Jahr ohne zeitliche Einschränkungen mit Bussen und Bahnen fahren. Die im VRS zusammengeschlossenen Verkehrsunternehmen hatten in ihrer Beiratssitzung ebenfalls für das SchülerTicket votiert. Zeitgleich beschlossen die VRS-Gremien, das SchülerjahresTicket, das nur für Fahrten zwischen Wohnort und Schule gilt, zum 31. Juli 2011 vom Markt zu nehmen sowie den Verkauf von JuniorTickets zum 31. August 2011 einzustellen. Die JuniorTickets im Abo gelten somit bis zum 31. August 2012.

Durch diese Maßnahmen wird das Ticketangebot im VRS gestrafft und vereinfacht: Das ganztägig geltende SchülerTicket ersetzt damit die sehr spezifischen Tarifangebote nur für den Schulweg oder – wie das JuniorTicket – nur für die Freizeit.

Preis hängt von Schulart und Standort ab
Der Preis für das SchülerTicket richtet sich nach dem Standort der Schule im Verbundgebiet. So liegt der Preis in den ÖPNV-starken Ballungskernen (Standortkategorie 1) über dem im ländlichen Raum. Ebenfalls zahlen Grundschülerinnen und –schüler weniger als die Jugendlichen auf den weiterführenden Schulen. „Das SchülerTicket ermöglicht eine unkomplizierte Nutzung des ÖPNV sowohl im Schul- als auch im Freizeitbereich zu einem günstigen Preis. Der große Vorteil dieses Tickets ist es, dass die Nutzer verbundweit ohne zeitliche Einschränkungen unterwegs sein können", so Zweckverbandsvorsteher Rolf Menzel.

Der Vorsitzende des Beirats der Verkehrsunternehmen, Eugen Puderbach, schließt sich an: „Das SchülerTicket hat sich als attraktives Angebot für Schule und Freizeit fest etabliert und wird allein im Verkehrsverbund Rhein-Sieg von derzeit rund 160.000 Schülerinnen und Schülern täglich genutzt."

Einfach und vielseitig in der Anwendung
Das SchülerTicket bietet seinen Nutzern viele Vorteile: So können die Schülerinnen und Schüler ab August ganztägig mit Bussen und Bahnen im kompletten VRS-Netz fahren. Anders als das SchülerjahresTicket gilt das Schülerticket für Schul- und Freizeitfahrten und kann auch in den Ferien, für Klassenausflüge oder für das Praktikum genutzt werden. Zudem können die Besitzer montags bis freitags ab 16 Uhr sowie samstags, sonntags, an Feiertagen ganztägig und in den Schulferien ab neun Uhr ein Fahrrad mitnehmen. Ein weiteres Plus: Die Anwendung ist sehr einfach. Weil das SchülerTicket verbundweit gilt, sind keine tariflichen Kenntnisse erforderlich – einfach einsteigen und losfahren. Es entfällt die Automatenbedienung sowie die Notwendigkeit, Kleingeld bzw. Bargeld mit sich zu führen.

VRS-Geschäftsführer Dr. Wilhelm Schmidt-Freitag: „160.000 bisherige SchülerTicket-Kunden können sich nicht irren und wir gehen davon aus, dass wir mit unserer Preisdifferenzierung viele neue Kunden erreichen."

Preise, Standortkategorien und weitere Informationen finden Sie unter folgendem Downloadlink: Das SchülerTicket 2011

Pressekontakt:
Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH
Ute Reuschenberg
stellv. Pressesprecherin
Glockengasse 37-39. 50667 Köln
Tel.: 0221/ 20808-57
Fax: 0221/ 20808-857
E-Mail: ute.reuschenberg@vrsinfo.de

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