29.12.2015

Neue Ticketpreise ab Januar

2015 gekaufte Einzel-, 4er- und TagesTickets gelten noch bis zum 31. März 2016


Köln, 29. Dezember 2015. Ab Januar 2016 gelten neue Preise für die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel im VRS. Bereits im Juli 2014 hatte die Zweckverbandsversammlung als politisches Gremium des VRS einen entsprechenden Doppelbeschluss gefasst: Auch zum Jahresbeginn 2016 werden die Ticketpreise im VRS um durchschnittlich 2,8 Prozent erhöht. Die EinzelTickets für Erwachsene und Kinder bleiben aber preisstabil, alle anderen Tarifangebote werden möglichst gleichmäßig angepasst.

2015 gekaufte Tickets des Bartarifs noch länger gültig
2015 gekaufte Einzel-, 4er- und TagesTickets gelten noch bis zum 31. März 2016. Werden sie bis dahin nicht genutzt, verfallen die Tickets aber nicht, sondern können noch drei Jahre lang, also bis Ende des Jahres 2018, umgetauscht werden. Dabei ist dann nur noch der jeweilige Differenzbetrag zu entrichten.

Hintergrund: Warum steigen die Kosten für Nahverkehrstickets?
Zugegeben, der Nahverkehr ist nicht billig. Doch welche Faktoren bestimmen die Kosten? Eine wesentliche Rolle spielt eine funktionierende Infrastruktur: Schienen und Stationen müssen gewartet, ausgebaut und modernisiert werden. Busse und Bahnen sind in ausreichender Zahl einzusetzen, wobei sie steigenden Anforderungen an Sicherheit, Kapazität, Komfort und Barrierefreiheit entsprechen müssen. Dazu kommt das in ganz unterschiedlichen Bereichen eingesetzte Personal – vom Fahrbetrieb über Logistik, Wartung, Beratung bis hin zu Sauberkeit und Sicherheit. Löhne und Energiekosten steigen aber kontinuierlich. Dazu ist der Nahverkehr an Entwicklungen anzupassen: Was gestern noch fortschrittlich und zukunftsweisend war, deckt schon morgen den Bedarf nicht mehr. Denn soziale Strukturen wandeln sich, Mobilitätsbedürfnisse steigen und Bevölkerungsstrukturen verschieben sich.
All diese Faktoren verursachen Kosten. Diese sind so hoch, dass der Nahverkehr ohne öffentliche Zuschüsse nicht finanzierbar wäre. Um die Schere zwischen steigenden Kosten, notwendigen Investitionen und schwindenden öffentlichen Mitteln nicht weiter aufgehen zu lassen, muss ein Verkehrsverbund seine Einnahmen kontinuierlich steigern. Er tut dies durch Fahrpreiserhöhungen mit Augenmaß - um den Nahverkehr als Rückgrat der Mobilität unserer Region zu erhalten.

 

Pressekontakt:
Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH
Holger Klein
Pressesprecher VRS GmbH
Glockengasse 37-39
50667 Köln
Tel.: 0221/ 20808-47
E-Mail: holger.klein@vrsinfo.de