20.12.2013

Neue Ticketpreise ab Januar

2013 gekaufte Einzel-, 4er- und TagesTickets noch bis zum 31. März 2014 gültig


Köln, 20. Dezember 2013. Ab dem 1. Januar 2014 gelten neue Preise für die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel im Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS). Wie bereits im September des Jahres 2012 von VRS-Beirat und VRS-Zweckverband beschlossen, steigen die Ticketpreise zum Jahresbeginn 2014 durchschnittlich um 3,6 Prozent. Damals wurden im Rahmen eines Doppelbeschlusses die Tarifanpassungen für 2013 und 2014 festgelegt. Der Doppelbeschluss garantiert für 2014 eine Preisstabilität in einigen relevanten Ticketkategorien: So bleiben die Preise im Bartarif bei der Kurzstrecke, dem Kindertarif (sowohl bei Einzel-  als auch bei 4erTickets) und den 4erTickets MobilPass und MonatsTickets MobilPass stabil.

2013 gekaufte Einzel-, 4er- und TagesTickets gelten noch bis zum 31. März 2014. Werden sie bis dahin nicht genutzt, verfallen die Tickets aber nicht, sondern können noch drei Jahre lang, also bis Ende des Jahres 2016, umgetauscht werden. Dabei ist dann nur noch der jeweilige Differenzbetrag zu entrichten.

Hintergrund: Warum steigen die Kosten für Nahverkehrstickets?
Zugegeben, der Nahverkehr ist nicht billig. Doch welche Faktoren bestimmen die Kosten? Eine wesentliche Rolle spielt eine funktionierende Infrastruktur: Schienen und Stationen müssen gewartet, ausgebaut und modernisiert werden. Busse und Bahnen sind in ausreichender Zahl einzusetzen, wobei sie steigenden Anforderungen an Sicherheit, Kapazität, Komfort und Barrierefreiheit entsprechen müssen. Dazu kommt das Personal aus unterschiedlichsten Bereichen – vom Fahrbetrieb über Logistik, Wartung, Beratung bis hin zu Sauberkeit und Sicherheit. Löhne wie Energiekosten steigen dabei kontinuierlich. Dazu ist der Nahverkehr laufend an Entwicklungen anzupassen: Was gestern noch fortschrittlich und zukunftsweisend war, deckt schon morgen den Bedarf nicht mehr. Denn soziale Strukturen wandeln sich, Mobilitätsbedürfnisse steigen und Bevölkerungsstrukturen verschieben sich.
All diese Faktoren verursachen Kosten. Diese sind so hoch, dass der Nahverkehr ohne öffentliche Zuschüsse nicht finanzierbar wäre. Um die Schere zwischen steigenden Kosten, notwendigen Investitionen und schwindenden öffentlichen Mitteln nicht weiter aufgehen zu lassen, muss ein Verkehrsverbund seine Einnahmen kontinuierlich steigern. Er tut dies durch Fahrpreiserhöhungen mit Augenmaß - und sichert damit den Nahverkehr als Mobilitätsrückgrat seiner Region.

Die ab dem 1. Januar 2014 gültige Preistabelle finden Sie um Download unter:
http://www.vrsinfo.de/fileadmin/Dateien/downloadcenter/VRS_Preistabelle_01012014.pdf

Pressekontakt:
Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH
Ute Reuschenberg/Holger Klein
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