25.10.2007

KombiTicket-Vereinbarung mit Thomas Cook (25.10.2007)


Köln. Zum 31. Oktober 2007 endet die im Zuge der Aktion "Fahren & Fliegen" bestehende KombiTicket-Vereinbarung zwischen Thomas Cook und dem Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), an der auch der Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) beteiligt ist. Damit können Reisende der Marken Thomas Cook, Neckermann Reisen und Aldiana aus dem Gebiet des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg künftig den Weg zum Flughafen Köln/Bonn nicht mehr kostenlos mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegen.

Viele Reisende der Veranstaltermarken von Thomas Cook erhalten allerdings auch weiterhin ein kostenloses Rail & Fly-Ticket für den Verkehr der Deutschen Bahn AG. Dieses Rail & Fly-Ticket berechtigt aber nicht zu Fahrten im Innerverbundbereich des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg, d.h. Kunden mit Wohnort im VRS können es nicht für die Anreise zum Flughafen Köln/Bonn nutzen.

"Wir bedauern sehr, dass die langjährige Zusammenarbeit nun zum 1. November 2007 durch die Kündigung von Thomas Cook endet", erklärt Wilhelm Schmidt-Freitag, Geschäftsführer der VRS GmbH. "Ein sehr großer Teil der Reisenden von Thomas Cook und Neckermann Reisen aus unserem Verbundraum ist damit künftig von der kostenlosen Anreisemöglichkeit mit dem ÖPNV auf dem Weg zum Flughafen ausgeschlossen."

Das umfassende KombiTicket-Paket mit Tickets für den Verbundverkehr (Fahren & Fliegen) und den bundesweiten DB-Fernverkehr (Rail & Fly), wie es viele andere Reiseveranstalter anbieten, habe sich aus Sicht des Verbundes äußerst bewährt. Thomas Cook sei der einzige Veranstalter, der nun zukünftig auf die Verbundlösung verzichten wolle und einen anderen Weg einschlage. Aufgrund der missverständlichen Gestaltung des Rail & Fly-Tickets könne dies einige Schwierigkeiten verursachen, die letztlich die Kunden von Thomas Cook ausbaden müssten.

"Wir hoffen, dass Thomas Cook seine Kunden ausreichend auf die Nicht-Gültigkeit der Rail & Fly-Tickets im VRS hinweist", so Schmidt-Freitag weiter. Sofern Thomas-Cook-Kunden dennoch im Verbundverkehr angetroffen werden, könnten sie künftig nur wie andere Fahrgäste ohne gültigen Fahrausweis behandelt und mit einem erhöhten Beförderungsentgelt in Höhe von 40,00 Euro belegt werden. Aus Rücksicht auf alle zahlenden Fahrgäste könne der VRS hier leider keine Kulanz walten lassen.



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