21.03.2014

Kölner Dieselnetz: Neue Züge kommen in der zweiten Jahreshälfte zum Einsatz

Hersteller Alstom arbeitet mit Hochdruck daran, Mängel zu beheben


Düsseldorf, 21. März 2014. Die Neufahrzeuge vom Typ „Alstom Coradia LINT“ werden nach aktuellem Sachstand erst im Laufe der zweiten Jahreshälfte im Kölner Dieselnetz zum Einsatz kommen. Der Betreiber, die DB Regio NRW setzt derzeit bereits vier der neuen Fahrzeuge zur Ausbildung seiner Triebfahrzeugführer ein. Weitere Züge werden in den kommenden Wochen zu Testzwecken ausgeliefert. Gemeinsames Ziel von Alstom und DB Regio NRW ist es, vor Inbetriebnahme einen technischen einwandfreien Zustand der Züge sicherzustellen. Dies ist Voraussetzung für einen stabilen Fahrgastbetrieb.
Vorher jedoch sind Nachbesserungen im Bereich der Software erforderlich, zudem wird die Zuverlässigkeit der Funktion der Trittstufen optimiert.

Außerdem gibt es zahlreiche Fertigungsmängel. Der Fahrzeughersteller Alstom arbeitet mit Hochdruck daran, die Mängel schnellstmöglich zu beseitigen.
"Aus der vorliegenden Zulassung sowie aus der Abnahme der ersten Züge für das Kölner Dieselnetz bestehen offene Themen, zum Beispiel bezüglich der Tür- und Schiebetrittsteuerung, die wir als Hersteller aktuell in Abstimmung mit dem Betreiber lösen. Zum jetzigen Zeitpunkt ist eine Auslieferung aller Fahrzeuge bis zum Sommer nicht gesichert. Unser gemeinsames Ziel ist weiterhin, die Fahrzeuge baldmöglichst in den Fahrgastbetrieb zu bringen", sagt Dr. Martin Lange, für Transport zuständiges Vorstandsmitglied der Alstom Deutschland AG.

Bis zum Fahrplanwechsel im Dezember sollen sukzessive alle 56 Alstom Coradia LINT im Kölner Dieselnetz verkehren. Zwischenzeitlich bleiben weiterhin die derzeit eingesetzten Bestandsfahrzeuge im Einsatz. 
"Wir verstehen und akzeptieren, dass die Zweckverbände Nahverkehr Rheinland, Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz und Nahverkehr Westfalen-Lippe als Besteller der Leistungen von ihren Möglichkeiten zur finanziellen Kürzung vertraglich vereinbarter Vergütungen Gebrauch machen", so Dirk Helfert, Leiter des Verkehrsbetriebs Rheinland von DB Regio NRW. Gleichzeitig behalte sich auch DB Regio NRW als Betreiber des Kölner Dieselnetzes Schritte gegenüber dem Fahrzeughersteller Alstom vor. "Unabhängig von finanziellen Fragen und Regelungen steht für uns jedoch die Gewährleistung eines stabilen Betriebs im Sinne unserer Fahrgäste im Vordergrund", betont Helfert.

Zum „Kölner Dieselnetz“ gehören die Linien RB 23 (Bonn Hbf – Euskirchen – Bad Münstereifel), RB 25 (Köln-Hansaring – Gummersbach – Marienheide – Meinerzhagen), RE 12 (Köln Messe/Deutz – Euskirchen – Gerolstein – Trier Hbf), RE 22 (Köln Messe/Deutz – Euskirchen – Gerolstein), RB 24 (Köln Messe/Deutz – Euskirchen – Kall/Gerolstein), RB 83 (Jünkerath – Gerolstein – Trier Hbf) und RB 30 (Bonn Hbf – Ahrbrück). Insgesamt umfassen die Leistungen rund 7,2 Millionen Zugkilometer pro Jahr.

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