08.12.2014

Kölner Dieselnetz: Neue Angebote zum Fahrplanwechsel

Zahlreiche Fahrplanerweiterungen / Letzter Baustein zur Umsetzung des Mobilitätskonzepts „vareo“ für Voreifel, Ahr/Rhein, Eifel und Oberberg


Düsseldorf, 8. Dezember 2014. Ab dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2014 weitet DB Regio NRW die Zug-Angebote im Kölner Dieselnetz deutlich aus. Auf den Strecken der Regionen Voreifel, Ahr/Rhein, Eifel und Oberberg werden künftig mehr Fahrten und zusätzliche Halte angeboten. Mit den Neuerungen wird jetzt die letzte Stufe des Mobilitätskonzepts „vareo“ umgesetzt. Im Rahmen dieses Projekts wurden bereits seit Jahresbeginn ältere Züge stufenweise gegen neue, komfortablere Fahrzeuge des Typs Coradia LINT ausgetauscht. Die letzten vier der insgesamt 56 Neufahrzeuge gehen nun Anfang 2015 auf die Schiene.

Zudem wurde eine Reihe von Baumaßnahmen im vareo-Netz fertig gestellt. Damit werden weitere Fahrplanverbesserungen möglich. Die ab Fahrplanwechsel angebotenen Leistungen entsprechen dann vollständig dem von den Aufgabenträgern ausgeschriebenen Verkehr. Eine Ausnahme gibt es bei der RB 23/S 23: Aufgrund längerer Haltezeiten verlängern sich dort die Fahrtzeiten um wenige Minuten.

Das gesamte Leistungsangebot im vareo-Netz wird von den Aufgabenträgern Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord, Nahverkehr Rheinland und Nahverkehr Westfalen-Lippe bestellt und finanziert.

Zusätzliche Fahrten und mehr Halte für die Voreifelbahn
Die Voreifelbahn RB 23 wird künftig zwischen Bonn und Euskirchen als S 23 unterwegs sein. Die durchgehenden Verbindungen bis nach Bad Münstereifel bleiben erhalten und werden zusätzlich nun auch wochentags wieder aufgenommen. Diese Züge bedienen dann auch die zwei neuen Haltestationen Alfter-Impekoven und Bonn-Endenich Nord. Außerdem werden wochentags zusätzliche Fahrten angeboten: morgens um 6.21 Uhr von Euskirchen nach Bonn und abends in die Gegenrichtung um 20.44 Uhr. Im Zuge des neuen Fahrzeugkonzeptes wird es montags bis freitags morgens, mittags und nachmittags Fahrten mit Kapazitätsausweitungen von 322 auf 480 Sitzplätzen geben.

Auch auf dem Abschnitt Euskirchen – Bad Münstereifel, der weiterhin RB 23 heißt, wird das Angebot an den Abenden von montags bis freitags angepasst: Die Fahrt um 20.01 Uhr ab Bad Münstereifel, die bisher in Euskirchen endete, wird durch eine bis Bonn durchgehende Verbindung um 20.35 Uhr ersetzt. Davon profitieren vor allem Fahrgäste, die nach dem Geschäftsschluss des Outlet-Centers Bad Münstereifel um 20 Uhr nach Hause fahren.
Fahrgäste an den Bahnhöfen Euskirchen, Swisttal-Odendorf und Rheinbach werden gebeten, auf die bei einigen Zügen veränderten Abfahrtsgleise zu achten. Ab Euskirchen Richtung Bonn fahren die Züge um 16.06 Uhr, 17.06 Uhr, 18.06 Uhr und 19.06 Uhr montags bis freitags von Gleis 4. Ab Swisttal-Odendorf Richtung Bonn verkehren alle Züge von Gleis 2, in Richtung Euskirchen vielfach von Gleis 3 (die übrigen ebenfalls von Gleis 2) sowie ab Rheinbach Richtung Bonn von Gleis 2.

Künftig zwei Linien-Nummern auf der Ahrtalbahn
Mit dem Fahrplanwechsel wird die bisherige RB 30 in zwei Linien aufgeteilt: Als Rhein-Ahr-Bahn ist sie weiterhin als RB 30 zwischen Bonn und Ahrbrück unterwegs. Auf der Strecke zwischen Remagen – Dernau (– Ahrbrück) fährt künftig die RB 39, die Ahrtalbahn. Das Fahrplanangebot wird unverändert beibehalten. Saisonale Zusatzleistungen für den Herbst 2015 werden individuell abgestimmt und rechtzeitig bekanntgegeben.

Neue Angebote und Einrichtung von Bedarfshalten in der Eifel
Beim Eifelexpress werden in Zukunft alle Züge zwischen Köln und Gerolstein als RE 22 und von Gerolstein bis Trier als RB 22 bezeichnet. Neben der Namensgebung gibt es eine Erweiterung des Angebots: Die RB 22 fährt zusätzlich um 12.12 Uhr von Trier montags bis freitags nach Gerolstein. Zusätzliche Fahrten bietet auch die RE 12, die an Wochentagen zukünftig als „Sprinter“ auch um 7.26 Uhr und 11.26 Uhr von Trier nach Köln unterwegs ist. Mit Fahrtziel Trier gibt es zudem zusätzliche Fahrten um 8:58 Uhr ab Köln Messe/Deutz sowie um 13.43 Uhr und 20.43 Uhr ab Euskirchen. Weitere Neuerung: einzelne Züge der RE 12 halten zusätzlich in Mechernich. Außerdem werden durch zusätzliche Halte der RE/RB 22 die Stationen Urft, Schmidtheim, Dahlem, Lissendorf, Oberbettingen-Hillesheim, Hüttingen und Pfalzel bis auf wenige Ausnahmen durchgehend stündlich, in den Hauptverkehrszeiten sogar häufiger bedient.

Die Halte Scheven, Birresborn, Mürlenbach, Densborn, Usch-Zendscheid, Hüttingen und Pfalzel werden in Bedarfshalte umgewandelt. Fahrgäste, die an einer dieser Haltestellen aussteigen möchten, müssen also die Haltewunschtasten bedienen. Kunden, die dort einsteigen möchten, sollten sich für den Triebwagenführer gut sichtbar auf den Bahnsteig stellen. Der Vorteil der Bedarfshalte: Möchte niemand ein- oder aussteigen, kann der Zug durchfahren, sodass der Fahrplan zusätzlich entspannt wird und der Energieverbrauch reduziert werden kann.

Dichterer Takt für die Oberbergische Bahn
Fahrgäste der RB 25 profitieren zwischen Engelskirchen und Gummersbach montags bis freitags morgens, mittags und nachmittags von einem dichteren Takt. Insgesamt werden sieben zusätzliche Hin- und Rückfahrten angeboten. Neu sind auch die Zusatzzüge, die von Montag bis Freitag zur pendlerstarken Zeit um 7.11 Uhr ab Overath nach Köln, um 6.57 Uhr ab Engelskirchen nach Marienheide und um 7.32 Uhr ab Marienheide nach Engelskirchen – Köln eingesetzt werden.

Weitere Infos: www.vareo.de


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