30.06.2010

Kleine Detektive erstellen Schulwegratgeber für die I-Dötzchen

Die vierten Klassen der Albert-Schweitzer-Grundschule nahmen ihren Schulweg kritisch unter die Lupe


 

Köln, 30. Juni 2010. Wie kommt mein Kind am sichersten zur Schule? Wo liegen auf dem Schulweg die Gefahrenstellen und wie kann mein Kind diese erkennen? Diese Fragen stellen sich wohl alle Eltern, deren Kinder im kommenden Schuljahr eingeschult werden. Der Verkehrsverbund Rhein-Sieg mit seinem „Netzwerk Verkehrssicherheit" setzen sich schon seit Jahren für die Förderung der Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr ein und geben zusammen mit dem NRW-Verkehrsministerium im gemeinsamen Projekt „Schulweg-Detektive unterwegs" wichtige Hilfestellungen. Bei diesem Projekt untersuchen die Kinder ausgerüstet mit Maßband, Stoppuhr, Warnweste und Fotoapparat ihren Schulweg und weisen aus ihrer Sicht auf Gefahrenstellen und risikoreiche Passagen hin.

Auch die beiden vierten Klassen der Gemeinschaftsgrundschule Breslauer Straße („Albert-Schweitzer-Schule") waren als „Detektive" unterwegs und haben ihren Schulweg auf Schwachstellen untersucht. In Kleingruppen nahmen die Kinder im vergangenen September unter der Leitung von Lehramtsanwärterin Katharina Lehmann ihren Schulweg kritisch unter die Lupe. Die dokumentierten Mängel wurden an das Amt für Straßen und Verkehrstechnik der Stadt Köln weitergeleitet, das bereits einige Verbesserungsvorschläge aufgegriffen und umgesetzt hat. So hat die Stadt beispielsweise an der Ecke Breslauer Straße/Bergische Straße einen hohen Bordstein abgesenkt, damit die Kinder nun mit Fahrrad oder Roller einfacher auf den Gehweg kommen.

Die Schülerinnen und Schüler gingen noch einen Schritt weiter und haben auf Grundlage ihrer „Detektivarbeit" und zusammen mit Katharina Lehmann als erste Grundschule der Stadt Köln einen 16-seitigen Schulwegratgeber erstellt, der ab dem kommenden Schuljahr an jedes I-Dötzchen der „Albert-Schweitzer-Schule" verteilt wird. Detailliert und verständlich wird in dem Ratgeber auf Gefahrenstellen hingewiesen und lehrreiche Anleitungen für das richtige Verhalten im Straßenverkehr gegeben.

„Das Schulweg-Detektiv-Projekt ist eine sehr schöne Sache, weil die Kinder durch eigenes Mitwirken und Erleben die verkehrserzieherische Intention kennenlernen. Die Kinder und ihre Eltern waren in die Erstellung des Schulwegratgebers eingebunden, daher erzeugt das Projekt einen nachhaltigen Lernerfolg. Und es ist sehr wertvoll, dass wir unseren Neulingen nun eine fertige Schulwegbroschüre mit individuellen Tipps und Hinweisen an die Hand geben können", sagt Schulleiterin Ingrid Freihöfer.

„Ziel unserer Verkehrssicherheitsarbeit ist es, den Verkehrsraum kindgerechter zu gestalten. Dazu gehört es, Kinder als Verkehrsteilnehmer ernst zu nehmen, denn sie sind die besten Experten für ihre Wege und kennen die Gefahrenstellen am besten. Den Kindern der Albert-Schweitzer-Grundschule ist die Erstellung des Schulwegratgebers vorbildlich gelungen. Sie haben tolle Arbeit geleistet und das Schulweg-Detektiv-Projekt optimal umgesetzt", lobt VRS-Geschäftsführer Dr. Norbert Reinkober.

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