19.02.2016

Kinderfreundliche Kommunen gesucht!

„Mehr Freiraum für Kinder. Ein Gewinn für alle!“ - Kommunen können sich bis zum 31. März 2016 um individuelle Unterstützung für eine kindgerechte Stadt- und Verkehrsplanung bewerben


Köln, 19. Februar 2016. Die autogerechte Stadt war gestern. Heute sind wieder Freiräume für die Bewohner gefragt. Vor allem für die Jüngsten, die Kinder. Denn motorische Fähigkeiten, räumliche Vorstellungskraft, Forschergeist, Kreativität oder Selbstbewusstsein entwickeln sich besser, wenn Kinder ihr Wohnumfeld gefahrlos erkunden können. Aufgabe einer attraktiven lebenswerten Kommune ist es daher, Kindern einen sicheren Freiraum für diese Entwicklung zur Verfügung zu stellen. Im Rahmen der 2014 gestarteten Kampagne „Mehr Freiraum für Kinder. Ein Gewinn für alle!“ des Arbeitskreises Verkehrssicherheit beim Verkehrsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen können alle Kommunen des Landes NRW jetzt von fachlicher Unterstützung profitieren, um mehr Bewegungsräume für Kinder zu schaffen. Etwa von einer fachlichen Beratung bei der Durchführung einzelner Aktionen oder vom Erfahrungsaustausch in einer regionalen Fachgruppe.
Kommunen, die sogar bereit sind, ihre Ideen und Überlegungen zu einer kinderfreundlichen Verkehrsraumgestaltung in ein nachhaltiges kommunales Konzept zu überführen, werden auf diesem Weg zusätzlich unterstützt. Ihnen steht eine intensive und individuelle Begleitung bei der Konzepterstellung durch externe Berater zur Verfügung.

Bewerbungsschluss für interessierte Kommunen der 31. März 2016.

Die Kampagne verfolgt das Ziel, Kommunen in Nordrhein-Westfalen in ihrem Engagement für eine kindgerechte Stadt- und Verkehrsplanung zu unterstützen. Sie trägt dazu bei, auf kommunaler Ebene günstige Rahmenbedingungen für ein sicheres Unterwegssein und freies Spiel von Kindern zu schaffen. Das Hauptaugenmerk liegt auf Verbesserungen im öffentlichen Straßen- und Verkehrsraum. Kinderfreundlichkeit ist kein Selbstläufer. Sie erfordert ein klares Engagement der Entscheidungsträger, mutige Beschlüsse und konstante Achtsamkeit, damit gewonnene Freiräume für Kinder auch erhalten bleiben. Aber die Mühe lohnt sich – für eine zukunftsfähige Kommune mit hoher Lebensqualität.

Die Umsetzung der Kampagne erfolgt durch das Zukunftsnetz Mobilität NRW mit seinen insgesamt vier regionalen Koordinierungsstellen. Die Koordinierungsstelle für den Regierungsbezirk Köln und für die Kreise Olpe und Siegen-Wittgenstein ist beim Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) angesiedelt. Der Aachener Verkehrsverbund (AVV) und der Zweckverband Personenverkehr Westfalen-Süd (ZWS) sind Kooperationspartner dieser Koordinierungsstelle. Da die Mittel für die individuelle Begleitung bei der Konzepterstellung begrenzt sind, erfolgt die Zuteilung nur an Kommunen, die alle Teilnahmevoraussetzungen erfüllen.

Von der Kampagne und ihrer Umsetzung profitieren nicht nur Kinder, sondern alle Bürgerinnen und Bürger Ihrer Gemeinde oder Stadt. Denn eine lebenswerte Stadt erhöht die Attraktivität der Kommune als Lebens- und Wirtschaftsstandort.

Weitere Informationen zur Kampagne erhalten Sie unter: www.mehr-freiraum-fuer-kinder.de

Pressekontakt:
Zukunftsnetz Mobilität NRW
Sitz: Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH
Holger Klein/Ute Reuschenberg
Pressestelle Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH
Glockengasse 37-39
50667 Köln
Tel.: 0221/ 20808-47
Fax: 0221/ 20808-847