01.10.2010

Kein Muffensausen vor Bus und Bahn

Neue VRS-Kampagne nimmt Vorbehalte gegen ÖPNV aufs Korn


Köln, 01. Oktober 2010. Die Vorteile des ÖPNV liegen auf der Hand: Die lästige Parkplatzsuche (und damit auch die teure Parkgebühr) entfällt. Die oft diskutierte Frage, wer nach dem Brauhausbesuch hinters Steuer muss, stellt sich nicht und die Umwelt wird auch noch geschont. Trotzdem gibt es hartnäckige Verweigerer von Bus und Bahn – laut der neusten Mobilitätsstudie sind es im VRS-Verbundgebiet sogar 54 Prozent der Verkehrsteilnehmer, die fast ausschließlich auf Auto und Motorrad setzen.

Genau diese Zielgruppe geht der VRS mit seiner neuen „Autofahrerkampagne" an, die am heutigen Tag startet. Die Kampagne nimmt augenzwinkernd und mit Humor die Vorbehalte gegen den Nahverkehr aufs Korn: Zu langsam, zu umständlich, zu unflexibel – die neue Kampagne spielt mit eben diesen Klischees und wartet unter den Schlagwörtern „Muffensausen", „Berührungsangst", „Kontrollzwang" und „Trennungsschmerz" mit humorvollen Plakatmotiven auf. Dabei sind Berührungsangst und Muffensausen vor Bus und Bahn unnötig, die Nutzung des ÖPNV ist angenehmer als viele eingefleischte Autofahrer denken. Und komplizierter als das Lenken eines Autos ist der Nahverkehr mit Sicherheit auch nicht: Ziel auswählen, ein Ticket kaufen, einsteigen, aussteigen, da sein – das geht viel einfacher, als viele „ÖPNV-Verweigerer" denken.

„Wir sprechen mit unserer neuen Kampagne verstärkt die hartnäckigen Autofahrer an, um sie zumindest zu einem gelegentlichen Umstieg auf den Nahverkehr zu bewegen. Wir wollen niemandem das Autofahren verbieten, sondern mit der Kampagne aufzeigen, dass es Alternativen zu PKW und Motorrad gibt. Denn im Zweifel ist der Mobilitätsmix aus verschiedenen Verkehrsmitteln die beste Lösung", sagt VRS-Geschäftsführer Dr. Wilhelm Schmidt-Freitag.

Kernstücke der „VRS-Autofahrerkampagne" sind Plakat- und Promotionsaktionen. Um auch die gewünschte Zielgruppe zu erreichen, finden sich die Plakate dort, wo auch die Autofahrer sind: in Einfallstraßen, an Staustellen, in Parkhäusern – und nicht zuletzt an den Zapfsäulen der Tankstellen. Die VRS-Promotoren verteilen dazu an die Männer Reifendruckprüfer („Kontrollzwang") und an die Frauen Taschentücher zum Tränentrocknen, wenn der Trennungsschmerz vom Auto zu groß werden sollte….

Eigens für die Kampagne gibt es eine Internetseite: Unter www.einsteigen.info finden sich alle Informationen rund um die „Autofahrerkampagne" und den VRS sowie einem Gewinnspiel mit tollen Preisen.


Pressekontakt:
Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH
Holger Klein
Pressesprecher
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