30.11.2007

JobTicket - Änderungen im nächsten Jahr geplant (30.11.2007)


Köln. In seiner gestrigen Hauptausschuss-Sitzung hat der VRS-Hauptausschuss der Zweckverbandsversammlung empfohlen, in seiner Sitzung am 6. Dezember eine Neukonzeption des Jobticket-Konzeptes im nächsten Jahr zu beschließen.

Ab dem 01. August 2008 sollen neue Tarifbestimmungen für das JobTicket gelten. Zum einen soll es das preisgünstige JobTicket weiterhin auf der Basis des Solidarprinzips geben - jedoch dann bereits für Firmen ab einer Belegschaftszahl ab 50 Personen (vorher mussten mindestens 100 JobTickets abgenommen werden). Zum anderen können auch kleinere Firmen mit bis zu 49 Personen weiterhin das JobTicket erwerben - jedoch zu geänderten Tarifbestimmungen speziell für Kleinfirmen.

Beim JobTicket im Solidarmodell handelt es sich prinzipiell um das seit vielen Jahren angewendete Angebot mit nur kleinen Veränderungen: Neben der Absenkung der Belegschaftszahl auf 50 Mitarbeiter bekommen zukünftig auch die Mitarbeiter mit einer Beschäftigungsdauer unter einem Jahr sowie die geringfügig Beschäftigten das JobTicket - bislang wurden sie über einen Ausnahmekatalog von dem Bezug von JobTickets ausgeschlossen. Insgesamt bleibt es also dabei: Bei zwingender Abnahme des JobTickets für alle berechtigten Mitarbeiter (100-Prozent-Abnahme) greift wie bisher der günstige Solidarpreis, der je nach Sitz der Firma unterschiedlich ist (das sind zum Beispiel in der Standortkategorie 1, also bei Sitz der Firma in Köln oder Bonn 40,20 Euro pro JobTicket).

Das JobTicket für kleinere Firmen können all diejenigen Betriebe erhalten, die unter 49 Beschäftigte haben und einem Dachverband angeschlossen sind, der mindestens 250 JobTickets für kleinere Firmen abnimmt. Der Dachverband übernimmt die gesamte Abwicklung für das Verkehrsunternehmen im VRS, mit dem der Vertrag geschlossen wird.

Das JobTicket für kleinere Firmen enthält die gleichen Berechtigungen wie das bisherige JobTicket, wird darüber hinaus aber als Fakultativmodell angeboten: Jede Firma innerhalb des teilnehmenden Dachverbandes kann eine gewünschte Anzahl JobTickets für ihre Beschäftigten abnehmen, mindestens jedoch zwei. 2008 bietet der VRS das Ticket noch zum günstigen Einstiegspreis von 43,80 Euro an. Der Preis wird stufenweise angehoben und soll 2010 dann zehn Prozent preiswerter sein als ein MonatsTicket im Abonnement der Preisstufe 1b.

Bereits in der letzten Zwecksverbandsversammlung des VRS hatte das Gremium beschlossen, im Rahmen der VRS-Tarifanpassung im nächsten Jahr beim JobTicket analog erste Anpassungen zum Jahresanfang umzusetzen: Der Preis wird in der Standortkategorie 1 von 39,00 Euro auf 40,20 Euro angehoben. Ein JobTicket der Standortkategorie 2 kostet dann statt 28,70 Euro 29,60 Euro und der Preis für ein JobTicket der Standortkategorie 3 wird von 20,20 Euro auf 20,90 Euro angehoben.
Im Zuge dessen wird das preisermäßigte JobTicket für Azubis eingestellt und durch das attraktivere JobTicket für Erwachsene ersetzt - damit erhalten auch die Azubis dann die im regulären JobTicket enthaltene Möglichkeit, andere mit dem eigenen Ticket kostenlos mitnehmen zu können.

Eine erneute Anpassung der Preise im JobTicket-Solidarmodell zum 01. August 2008 wird es nicht geben, es ändert sich lediglich der Preis für die Kleinfirmen.


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