15.05.2018

In Blankenheim rollen die Bagger: Baubeginn zur Modernisierung des Bahnhofs

Bahnhof Blankenheim (Wald) wird ab heute modernisiert / Baukosten von ca. 4,4 Millionen Euro / Bahnhof in Zukunft komplett barrierefrei


Düsseldorf, 15. Mai 2018. Heute wurde mit einem symbolischen Spatenstich der offizielle Startschuss für die Modernisierung des Bahnhofs Blankenheim (Wald) gegeben. Der Spatenstich wurde vorgenommen durch Dr. Norbert Reinkober, Geschäftsführer des Nahverkehr Rheinland (NVR), Hubert Nensel, Eisenbahn-Bundesamt, Rolf Hartmann, Bürgermeister der Gemeinde Blankenheim und Kai Rossmann, Bahnhofsmanager der Deutschen Bahn für den Bereich Köln/Bonn.

Im Zuge des Zukunftsinvestitionsprogramms (ZIP) wird die Station umfangreich modernisiert: So erhält der Bahnhof einen barrierefreien Zugang vom ehemaligen Empfangsgebäude zum Bahnsteig. Dafür wird ein barrierefreier Reisendenüberweg über Gleis 8 gebaut. Die bereits vorhandene Personenunterführung wird zurückgebaut und teilweise verfüllt. Die neue Personenunterführung wird dann in Lage der bestehenden errichtet – diese wird zwischen der Zugangsrampe und dem Mittelbahnsteig unterhalb des Gleises 2 bzw. 3 gebaut. Der Mittelbahnsteig erhält ebenfalls einen barrierefreien Rampenzugang. Als Alternative steht Reisenden zukünftig ebenso eine Treppe zur Verfügung, um zur Personenunterführung zu gelangen. Die Bahnsteige werden auf einer Länge von 170 Metern auf 76 Zentimeter aufgehöht, außerdem wird die komplette Bahnsteigausstattung (u.a. Vitrinen, Beleuchtung) erneuert.

Der modernisierte Bahnhof soll bis Sommer 2019 in Betrieb genommen werden. Die Baukosten liegen bei ca. 4,4 Millionen Euro.

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär und Beauftragter der Bundesregierung für den Schienenverkehr: „Mit unserem Modernisierungsprogramm werden rund 130 kleine Bahnstationen in ganz Deutschland barrierefrei ausgebaut. Hier heißt es dann: Zugang für alle! Es profitieren Stationen mit bis zu 1.000 Reisenden pro Tag. Schwerpunkt sind Stationen, in deren Einzugsgebiet etwa Seniorenheime oder Werkstätten für behinderte Menschen liegen. Damit sorgen wir für die notwendige Mobilität in ländlichen Regionen und für die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse.“

Dr. Norbert Reinkober, Geschäftsführer des NVR: „Der Nahverkehr Rheinland setzt sich seit Jahren dafür ein, dass auch die kleineren Bahnhöfe modernisiert und barrierefrei umgebaut werden. Wir freuen uns, dass die Fahrgäste hier in Blankenheim (Wald) endlich einen zukunftsfähigen Bahnhof bekommen. Ausdrücklich möchte ich das gezeigte Engagement der Stadt hervorheben.“

Rolf Hartmann, Bürgermeister der Gemeinde Blankenheim: „Das wichtigste Projekt für alle 17 Orte unserer Gemeinde während meiner Amtszeit seit 2004. Das ist ein Ergebnis von positiver Teamarbeit von Verwaltung, Gemeinderat und der Deutschen Bahn.“

Kai Rossmann, Bahnhofsmanager für den Bereich Köln/Bonn: „Ich freue mich, dass es hier am Rande von Nordrhein-Westfalen endlich losgeht. Besonders freut mich, dass wir hier künftig Pendlern, aber auch und gerade den zahlreichen Radfahrern Barrierefreiheit mittels Rampen bieten können.“

Im Rahmen des Zukunftsinvestitionsprogramms (ZIP) „Barrierefreiheit" investiert der Bund bis zu 80 Millionen Euro in den Umbau kleiner Bahnstationen. Zusammen mit der Kofinanzierung durch die Länder erreicht das Programm ein bundesweites Fördervolumen von 160 Mio. Euro.

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