19.04.2018

Ganz schön smart: Immer mehr VRS-Kunden sind mit HandyTicket mobil

Zahl der Nutzer wächst kontinuierlich. 370.000 verkaufte Tickets allein im Dezember 2017


Köln, 19. April 2018. Ganz selbstverständlich gehört das Smartphone heute zum Leben der Menschen in der Region. Neben klassischen Funktionen wie Telefonie oder Kurznachrichten erleichtern immer leistungsfähigere Dienste Planung und Organisation von Berufs- und Privatleben. Dazu gehört natürlich auch die Mobilität. Wie nützlich digitale Helfer im Alltag sind, belegt auch der Erfolg des HandyTickets vom Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS). Nie mehr nach Kleingeld suchen, überall dort ein Ticket kaufen können, wo Mobilfunkempfang besteht: Das Angebot, sein Ticket nicht mehr in Papierform zu beziehen, sondern über das Smartphone, wird kontinuierlich immer häufiger genutzt. 2017 kamen Monat für Monat jeweils 5.000 bis 10.000 neue Kunden hinzu, aktuell sind rund 286.000 HandyTicket-Nutzer registriert. Allein im Dezember wurden 370.000 HandyTickets gebucht. Absoluter Verkaufsschlager mit gut 2,9 Millionen Buchungen im Jahr 2017 ist das EinzelTicket. Das sind 800.000 mehr als 2016 (plus 38 Prozent). Alles in allem wurden rund 3,1 Millionen VRS-Tickets per Handy gebucht (2016: 2,2 Millionen). „Der kontinuierliche Anstieg bei den HandyTicket-Nutzern und der gute Absatz der elektronischen Fahrscheine beweisen, dass wir mit unseren Bemühungen für mehr Digitalisierung den Nerv der Fahrgäste treffen“, freut sich VRS-Geschäftsführer Michael Vogel. „Das HandyTicket hat den Durchbruch geschafft vom Nischen- zum Massenprodukt. Dieser Trend ist nach unserer Überzeugung unumkehrbar.“

94 Prozent würden HandyTicket weiterempfehlen
Dass die Fahrgäste die Vorteile des HandyTickets zu schätzen wissen, zeigt neben den guten Absatz-Zahlen auch eine vom VRS in Februar und März durchgeführte Befragung: 94 Prozent der rund 14.000 Kunden gaben an, sie würden das HandyTicket weiterempfehlen. Rund drei Viertel aller Befragten kauft Tickets für die Bus- und Bahnnutzung nur noch über das Handy. Und jeder Fünfte nutzt den ÖPNV seit Einführung des HandyTickets häufiger als vorher.

Weniger Zugangsbarrieren, 3 Prozent Rabatt und andere Vorteile
Im Zuge der voranschreitenden Digitalisierung setzen der VRS und die angeschlossenen Verkehrsunternehmen im Rheinland vermehrt auf papierlose Tickets. Auch der Anteil der Fahrten, die mit Chipkarten oder OnlineTickets angetreten werden, nimmt laufend zu. Aus Sicht des VRS und seiner Verkehrsunternehmen bietet insbesondere die Nutzung von Smartphones zum Ticketkauf erhebliche Vorteile für den Kunden: Er nutzt das eigene Endgerät, mit dem er gut vertraut ist, das er für seine eigenen Bedürfnisse individuell konfigurieren kann und das auch eine schnelle Kommunikation mit den Verkehrsunternehmen ermöglicht. Darüber hinaus lassen sich mit dem Smartphone Zugangsbarrieren minimieren: Etwa macht eine Spracheingabe das Angebot auch für ältere oder in ihrer Sehkraft eingeschränkte Nutzer attraktiv.

Ferner bietet das HandyTicket noch viele weitere Vorteile: Warten vor dem Ticketautomaten oder beim Busfahrer entfällt. Die Kunden zahlen dank der über Verbindungssuche ermittelten Tickets immer den richtigen Preis. Und: Nach der Registrierung können sie auch Tickets anderer Verkehrsverbünde über das HandyTicket buchen. Nicht zu vergessen: Es lohnt sich, auf die smarte Alternative zu setzen, da die Verkehrsunternehmen ihren geringeren Aufwand in Form eines Rabatts in Höhe von drei Prozent an die Kunden weitergeben. Mit dem HandyTicket können Reisende ihren „Fahrschein“ nach abgeschlossener Registrierung kaufen wann und wo sie wollen. Die Bezahlung erfolgt ganz einfach per Kreditkarte oder über die Mobilfunkrechnung.

Papierticket bleibt (vorerst)
Doch auch die gute Resonanz auf das HandyTicket bedeutet nicht, dass kurzfristig keine Papierfahrscheine mehr angeboten werden. Die Abschaffung der Papiertickets wird sich über einen längeren Zeitraum hinziehen. Trotzdem betont VRS-Geschäftsführer Michael Vogel: „Moderne Apps auf leistungsfähigen Smartphones werden von den Kunden in allen Lebenslagen genutzt, natürlich auch in Sachen Mobilität. Aus unserer Sicht wird über die Nutzung des HandyTickets eine Zugangsbarriere erheblich abgebaut.“

Fakten zum HandyTicket
Folgende Tickets sind per Smartphone buchbar:

  • EinzelTicket (Erwachsener/ Kind)
  • TagesTicket (1 Person/ 5 Personen)
  • WochenTicket, MonatsTicket, Formel9Ticket
  • FahrradTicket (Einzel/ Monat)
  • Zuschläge für 1. Klasse und Schnellbus (SB60)
  • VRS-AnschlussTicket

Zusätzlich erhalten die Kunden zahlreiche NRW-Tickets (ohne Rabatt) wie FahrradTagesTicket NRW oder EinfachWeiterTicket und saisonale Angebote wie etwa das KarnevalsTicket. Alle Informationen sind im Internet abrufbar unter: www.vrsinfo.de/handyticket

Pressekontakt:
Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH
Holger Klein
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