30.11.2016

Fahrplanwechsel: Ab 11. Dezember mehr Kapazitäten und Taktverdichtungen im vareo-Netz

Sprinter ermöglicht den Eifelpendlern ein schnelleres und flexibleres Reisen


Köln/Düsseldorf/Koblenz/Unna, 30. November 2016. Auf allen Linien des vareo-Netzes (RE12, RE22/RB22, RB24, RB25 und S23) wird es ab dem Start des neuen Fahrplans am 11. Dezember 2016 Neuerungen geben. Mit einer außergewöhnlichen Maßnahme sorgen Nahverkehr Rheinland (NVR) und DB Regio NRW dafür, dass Berufspendler aus der Eifel schneller nach Köln kommen: In der morgendlichen Hauptverkehrszeit wird eine Fahrt der RE22/RB24 (Abfahrt neu um 06:14 Uhr statt bisher um 06:18 Uhr in Gerolstein) in Euskirchen getrennt: Der vordere Zugteil fährt als Sprinter (RE22) ohne Zwischenhalte bis Köln-Süd, der hintere bedient wie gewohnt alle Halte auf der Strecke (RB24).

Die RE22, die bisher montags bis freitags um 19:20 Uhr ab Gerolstein in Richtung Köln verkehrte, wird durch eine RB24 ab Kall um 20:05 Uhr ersetzt. In der Gegenrichtung entfällt montags bis freitags die RB24 um 19:52 Uhr ab Kall nach Gerolstein. Außerdem fährt die RB24 montags bis freitags mit einer zusätzlichen Verbindung um 5:05 Uhr ab Köln Messe/Deutz. Der Frühzug wird Euskirchen um 05:53 Uhr erreichen.

Samstags verkehrt eine neue RB22 um 05:08 Uhr ab Gerolstein nach Trier mit Anschlüssen nach Saarbrücken und Luxemburg. Sonntags entfällt die gering nachgefragte RB22 um 05:43 Uhr ab Trier bis Gerolstein. Um das Zugangebot für Radler zu optimieren, verkehrt der RE12 ab Köln Messe/Deutz sonn- und feiertags eine Stunde früher um 08:56 Uhr (bisher 09:55 Uhr). Die Ankunft in Trier ist um 11:40 Uhr (bisher 12:40 Uhr). Samstags fährt der RE12 ab Köln Messe/Deutz (bisher 12:56 Uhr) eine Stunde später um 13:55 Uhr und kommt um 16:40 Uhr in Trier an. In der Gegenrichtung verkehrt der RE12 sonn- und feiertags eine Stunde früher um 07:25 Uhr ab Trier (bisher 08:25 Uhr). Ankunft in Köln Messe/Deutz ist 09:58 Uhr (bisher 10:57 Uhr). Samstags wird der RE12 mittags um eine Stunde später auf 12:25 Uhr ab Trier (bisher 11.25 Uhr) nach Köln Messe/Deutz, Ankunft 14:58 Uhr (bisher 13:57 Uhr) gelegt.

Folgende Stationen erhalten neue Namen: Aus Kierberg wird Brühl-Kierberg, aus Derkum Weilerswist-Derkum und aus Großbüllesheim Euskirchen-Großbüllesheim.

Taktverdichtung für die Oberbergische Bahn und die Voreifelbahn
Bei der Oberbergischen Bahn RB25 erfolgt im Abendverkehr eine Taktverlängerung zwischen Meinerzhagen ab 23:03 Uhr und Dieringhausenan 23:29 Uhr täglich außer samstags bzw. in Gegenrichtung zwischen Marienheide ab 22:46 Uhr und 23:46 Uhr und Meinerzhagen an 22:56 Uhr und 23:56 Uhr jeweils sonntags bis donnerstags. Zudem verkehrt sie sonntagmorgens zwischen Köln Hansaring und Gummersbach im 60-Minuten-Takt. Bisher gab es nur einen 90-Minuten-Takt.
Zwischen Euskirchen und Bonn wird ab dem  Fahrplanwechsel samstagabends zwischen Euskirchen und Bonn der 30-Minuten-Takt statt des bisherigen 60-Minuten-Taktes zwei Stunden länger angeboten. Es gibt neue Abfahrten in Euskirchen um 18:36 Uhr und 19:36 Uhr nach Bonn und in Bonn um 18:39 Uhr und 19:39 Uhr nach Euskirchen. Ebenfalls einen neuen 30-Minuten-Takt gibt es sonntags zwischen Rheinbach und Bonn mit zusätzlichen Abfahrten in Rheinbach stündlich von 09:50 Uhr bis 16:50 Uhr und in Bonn von 10:39 Uhr bis 17:39 Uhr. Die Fahrten um 16:39 Uhr und 17:39 Uhr ab Bonn verkehren bis Euskirchen. Zudem wird sonntags eine neue Frühverbindung von Euskirchen um 07:08 Uhr nach Bonn eingerichtet.

Es verkehrt neu eine RB39 um 05:11 Uhr ab Remagen nach Dernau an Samstagen. Dafür entfällt die wenig genutzte Samstag-Fahrt der RB39 von Kreuzberg um 05:28 bis Dernau. Montags bis freitags verkehrt die bisher um 13:01 Uhr in Dernau startende RB39 nach Remagen künftig 20 Minuten früher um 12:41 Uhr und damit im Takt.

Umbau bringt 120 Sitzplätze pro Zug mehr
In der Hauptverkehrszeit profitieren die Fahrgäste auf der Eifelstrecke Köln – Trier und der Oberbergischen Bahn Köln – Meinerzhagen bei mehreren Fahrten von einem aufwendigen Umbau von insgesamt neun Fahrzeugen des Typs LINT 54. Dank der vom NVR finanzierten Kapazitätserweiterung haben die ursprünglich zweiteiligen Triebwagen jetzt ein zusätzliches Mittelteil mit 120 Sitzplätzen erhalten. Durch die Verlängerung um 27 Meter sind die Fahrzeuge nun identisch mit den dreiteiligen LINT 81, die bereits im vareo-Netz fahren. Eine Doppeleinheit in Kombination mit den nun dreiteiligen Triebwagen bietet jetzt 600 statt vormals 480 Sitzplätze.

Geplant war, dass die umgebauten Züge ab dem Fahrplanwechsel eingesetzt werden können. Die DB Regio NRW hatte den Umbau beim Hersteller Alstom in Auftrag gegeben. Da die Arbeiten erfreulicherweise schneller umgesetzt wurden, als im Zeitplan vereinbart war, sind die längeren Züge bereits im Einsatz. Sie konnten schon bis September dieses Jahres in Betrieb genommen werden. „Durch den Umbau stehen unseren Fahrgästen im gesamten vareo-Netz 1000 zusätzliche Sitzplätze zur Verfügung.  Neben mehr Komfort für die Kunden kann durch den Umbau ein schnellerer Fahrgastwechsel und damit verbunden auch eine höhere Pünktlichkeit erreicht werden“, so Heiko Sedlaczek, Geschäftsführer der Nahverkehr Rheinland GmbH.

Bildnachweis: Copyright DB, Marc Averbeck

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