30.10.2013

Das pauschale AnschlussTicket erleichtert Abo-Kunden das flexible Fahren

VRS führt zum 1. Januar 2014 neues Tarifangebot ein


Köln, 30. Oktober 2013. Ab dem 1. Januar 2014 wird das Tarifangebot für Anschlussfahrten einheitlicher und damit transparenter und einfacher: Der Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) bietet dann all seinen Zeitkartenkunden (z. B. MonatsTicket, JobTicket, Formel9Ticket oder Aktiv60Ticket), die über den Geltungsbereich ihres Tickets hinaus unterwegs sein wollen, ein pauschales AnschlussTicket zum Preis von 3,50 Euro an.

Das neue AnschlussTicket berechtigt auch dazu, im erweiterten VRS-Netz (zwischen dem VRS und dem Kreis Ahrweiler, von und nach Altenkirchen, Neuwied und Gerolstein) sowie im „Großen Tarifkragen“ zum benachbarten Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) zu fahren. Die bisherige Lösung, nach der Einzel- und 4erTickets als Anschlussticket gekauft werden müssen, wird somit hinfällig. Pro Fahrt und Person ist ein AnschlussTicket zu lösen, für Fahrräder muss wie bisher ein pauschales FahrradTicket gekauft werden. Lediglich für die Kurzstrecke (Einstiegshaltestelle plus bis zu vier Stationen) kann weiterhin ein separates Anschlussticket genutzt werden. Ab dem Zeitpunkt der Entwertung ist das AnschlussTicket 360 Minuten, als Kurzstrecke 20 Minuten lang gültig.

Pauschales AnschlussTicket sorgt für Klarheit beim Ticketkauf
Nach bisheriger Regelung ist von Zeitkarteninhabern für Fahrten über den Geltungsbereich ihres Tickets hinaus jeweils ein VRS-Einzel- oder 4erTicket in der erforderlichen Preisstufe zu kaufen. Um auch das richtige Ticket zu erwerben, müssen die Kunden dabei den jeweiligen Geltungsbereich ihrer Zeitkarte genau kennen. Dies hat jedoch auch öfters zu Verunsicherungen geführt, die mit der neuen Regelung zugunsten von Einheitlichkeit und Transparenz wegfallen.

So können beispielsweise Zeitkartenkunden der Preisstufe 1b (CityTicket Köln) für 3,50 Euro nach Bonn, Gummersbach oder Düsseldorf fahren. „Das pauschale AnschlussTicket bedeutet für unsere Fahrgäste eine deutliche Vereinfachung. Mit dieser kundenfreundlichen Neuerung verringern wir die Hemmschwelle zur Nutzung von Bus und Bahn und bieten eine weitere Verbesserung im Tarifsystem“, so VRS-Geschäftsführer Dr. Wilhelm Schmidt-Freitag.

Bildquelle: Smilla Dankert 2013

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