04.04.2016

Das eTicket wird zum „MultiTicket“

VRS geht mit MultiTicket und Stadtteilkarten neue Wege – mobile Kundeninformation wird ständig weiterentwickelt


Köln, 4. April 2016. Um den veränderten Mobilitätsbedürfnissen gerecht zu werden, bietet das VRS-Abo inzwischen mehr als nur die Nutzung von Bus und Bahn: Der VRS ermöglicht als einer der ersten Verkehrsverbünde Deutschlands seinen Stammkunden, mit dem eTicket als „MultiTicket“ auch Carsharing und Leihräder zu nutzen. So endet seit einigen Monaten die Fahrt für alle VRS-Abokunden mit eTicket nicht an der Haltestelle, sondern kann durch Carsharing und in Köln auch durch Leihräder erweitert werden. Möglich wird dieses Plus an Flexibilität durch die Kooperation mit den Carsharing-Anbietern cambio, Flinkster und Scouter sowie dem Leihradangebot der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB). Die Vorteile des eTickets als „MultiTicket“ können alle VRS-Abokunden ab 18 Jahren nutzen – unabhängig von ihrem Wohnort.

„Die bedarfsgerechte Nutzung von Auto, Bus, Bahn und Fahrrad gewinnt im städtischen Raum immer mehr an Bedeutung und wird durch Carsharing- und Leihradangebote sinnvoll und kundengerecht ergänzt. Dies sorgt nicht nur für ein schnelles und günstiges Ankommen, sondern reduziert auch das hohe städtische Verkehrsaufkommen“, so VRS-Geschäftsführer Dr. Norbert Reinkober.

Mobil im Veedel: Stadtteilkarten mit allen Infos

Detaillierte und stadtteilbezogene Informationen zu allen Mobilitätsformen des Umweltverbundes sind vor allem in den Großstädten gefragt: Der VRS legte daher als Pilotprojekt einen Stadtteilplan für Köln-Ehrenfeld auf. Diese lokalen Informationen gab es bisher nicht: Die Karten enthalten ÖPNV-Verkehre in einzelnen Linien-Darstellungen, alle ÖPNV-Kundenzentren innerhalb des Gebiets, Carsharing- und seit kurzem auch Leihrad-Stationen. Außerdem zeigen die Karten die für den Fahrradverkehr geöffneten Einbahnstraßen, offizielle Halteplätze von Taxis, „Erreichbarkeitswolken“ für Fuß- und Radverkehr sowie einen Auszug aus dem Schienennetzplan Kölns bzw. des VRS-Gebiets. Nach dem großen Erfolg der Ehrenfelder Ausgabe konnten weitere für die Kölner Stadtteile Sülz, Klettenberg und Lindenthal sowie für die Stadt Troisdorf aufgelegt werden.

Im Kreis Euskirchen erfolgte zudem im Jahr 2015 eine aktive Mobilitätsberatung des VRS, um den ÖPNV im ländlichen Raum zu stärken. Als Partner im EU-Projekt „SmartMove“ bot der VRS Bewohnern der ausgewählten Kommunen Kall, Hellenthal, Schleiden und Bad Münstereifel einen gezielten Info-Service, flankiert von Bustrainings und Mobilitätschecks. Ergänzend hat der VRS jetzt vier Übersichts- und Detailkarten der Kommunen zum ÖPNV neu aufgelegt.

„Wir haben nun Stadtteilkarten für mehrere Kölner Veedel, die Stadt Troisdorf im Rhein-Sieg-Kreis und einige Eifel-Kommunen herausgegeben. Vor dem Hintergrund von Klimawandel und Energiewende und den begrenzten finanziellen Mitteln zum Infrastrukturausbau sind intelligente Verknüpfungen zwischen den verschiedenen Verkehrsmitteln zentraler Baustein zur Sicherung der Mobilität von morgen. Die Schnittstellen der einzelnen Verkehrssysteme gilt es zu optimieren“, so VRS-Geschäftsführer Dr. Norbert Reinkober.

VRS entwickelt Kundeninformation weiter

Der VRS legt größten Wert auf die Weiterentwicklung und Optimierung seiner Fahrgastinformation. Dabei ist der Trend zur mobilen Kundeninformation ungebrochen. Inzwischen sind insgesamt rund 390.000 Nutzer (iPhone 172.000/Android 218.000) mit der VRS-App mobil unterwegs. Pro Werktag wird die VRS-App bis zu 100.000-mal von Fahrgästen für Routenabfragen genutzt. An Wochenenden sogar bis zu 120.000-mal. Das ist im Vergleich zum Vorjahr erneut eine Steigerung von rund 15 Prozent. „Die VRS-App wird weiterhin sehr gut angenommen. Das ist für uns Ansporn, die App regelmäßig für unsere Kunden auf der Basis von Nutzerrückmeldungen und technischen Weiterentwicklungen zu verbessern“, erläutert VRS-Geschäftsführer Dr. Norbert Reinkober. So können die Nutzer über die VRS-App nicht nur Verbindungen erfragen, sondern auch direkt das passende Ticket erwerben.

Aktuell kaufen rund 136.000 Kunden ihr VRS-Ticket mobil; allein im Februar 2016 gab es 5.655 Neukunden. Auch die elektronische Fahrplanauskunft über die VRS-Internetseite ist weiterhin sehr beliebt: Täglich informieren sich bis zu 70.000 Fahrgäste über ihre Route auf www.vrsinfo.de – ein Plus von rund 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Pressekontakt:
Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH
Holger Klein
Pressesprecher
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