09.04.2002

Bilanz-Pressekonferenz, 09.04.2002

2001 war ein erfolgreiches Jahr für den Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS)


Köln. 2001 war ein erfolgreiches Jahr für den Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS): Die Fahrgastzahlen stiegen von 400,4 Mio. (2000) um 3,5 Prozent auf 413 Mio (2001). Der Umsatz konnte von 297,3 Mio. € um rund 4,8 Prozent auf 312 Mio. € gesteigert werden. Bundesweit lag der Fahrgastzuwachs in den Verbundräumen bei ca. 2,6 Prozent. Der VRS lag damit deutlich über dem Durchschnitt.
Seit dem Gründungsjahr des VRS 1987 ist die Zahl der Fahrgäste damit von 311 Mio. um 102 Mio. bzw. 36 Prozent auf 413 Mio. gestiegen. Im Umsatz legte der VRS sogar 63,7 Prozent zu und verbesserte so seine Einnahmen von anfangs 155,9 Mio. € auf heute 312 Mio. €.

Trend zu Zeitfahrausweisen setzt sich fort - Job- und 9-Uhr-UmweltTicket sind der Renner
Die positive Entwicklung der Fahrgastzahlen und Einnahmen ist auf ein kontinuierlich verbessertes Angebot sowie auf eine an den unterschiedlichen Mobilitätsbedürfnissen von Stamm-, Gelegenheitskunden und Seltenfahrern orientierte Tarifpolitik zurückzuführen. Dabei zeigt sich, dass der Trend zu Zeitfahrausweisen auch weiterhin ungebrochen ist. Inzwischen werden im VRS täglich mehr als 80 Prozent der Fahrten mit Zeittickets unternommen. Mit den Dauertickets des Erwachsenentarifes sind in 2001 insgesamt rund 142 Mio. Fahrten getätigt worden. Das sind 3,5 Mio. mehr als in 2000.
Dieses Plus geht vor allem auf das Konto von Job- und 9-Uhr-UmweltTicket im Abonnement. Allein rund 125.000 Kunden nutzten in 2001 für knapp 47 Mio. Fahrten das JobTicket. Ca. 53.000 Kunden entschieden sich für das 9-Uhr-UmweltTicket im Abo. Das entspricht jeweils einer Steigerung von 7,32 Prozent bei den JobTicket-Nutzern und 13,02 Prozent beim 9-Uhr-UmweltTicket.
"Der VRS bietet für die unterschiedlichen Kundenbedürfnisse eine Vielzahl von Tickets an. Das Angebot wird stetig ergänzt und zum Vorteil der Kunden mit Zusatznutzen versehen. Die attraktiven Zeitkartenangebote führen so zu einer stärkeren Kundenbindung und erhöhen die Zahl der treuen Stammkunden.", erklärt VRS-Geschäftsführer Walter Reinarz den Erfolg der VRS-Marketingstrategie, weiter auf die Vielfahrer und Stammkunden zu setzen, aber dabei auch den Gelegenheitsfahrern interessante Tarifangebote zu unterbreiten.

SchülerTicket setzt neue Akzente im Ausbildungsverkehr
Im Ausbildungsverkehr sind deutliche Zuwächse erkennbar: Die Anzahl der Fahrten im gesamten Ausbildungsverkehr konnte um 7,61 Prozent auf rund 146 Mio. Fahrten erhöht werden.
Das SchülerTicket gilt dabei als Zugpferd bei den jungen Nahverkehrsnutzern. Von ca. 274.000 Schulpflichtigen im VRS waren in 2001 bereits ca. 106.000 Schülerinnen und Schüler mit dem SchülerTicket rund um die Uhr mobil und legten ca. 30 Mio. Fahrten zurück. Gegenüber 2000 ist das eine Steigerung um 177,09 Prozent. Seinen Siegeszug wird das SchülerTicket auch in 2002 fortführen. Allein im ersten Quartal haben 11 weitere Schulträger Beschlüsse zur Einführung des SchülerTickets verabschiedet. Damit steht das SchülerTicket weiteren 20.000 Schülern im VRS offen.

Leichter Fahrtenrückgang im Bartarif
Die steigende Nachfrage bei den VRS-Zeitkarten resultiert zum einen aus der Gewinnung neuer VRS-Kunden, zum anderen sind bisherige Bartarifkunden auf die attraktiven VRS-Zeitkarten umgestiegen. Die Anzahl der Fahrten mit VRS-Bartarifen ist daher leicht rückläufig: von 69,1 Mio. in 2000 auf 67,39 Mio. 2001.
Aufgrund der Tarifanpassung am 01. Januar 2001 konnte der Umsatz im Bartarif jedoch um 0,61 Prozent auf 110 Mio. € verbessert werden.


Abdruck honorarfrei/ Beleg erbeten an: Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH/ Kirsten Sander/ Krebsgasse 5-11/ 50667 Köln/ (Tel. 0221/ 20808-47/ Fax 0221/ 20808-40/ Email: kirsten.sander@vrsinfo.de )