29.04.2015

ADAC Städtewettbewerb "Mobilität zwischen Stadt und Umland"

Musterbeispiel für ein innovatives Verkehrskonzept: die „Koordinierungsstelle Mobilitätsmanagement“ des VRS


Köln, 29. April 2015. Mit seiner „Koordinierungsstelle Mobilitätsmanagement“ stellt der Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) ein kostenloses Fortbildungsangebot zur Verfügung, um die Kommunen bei der Entwicklung nachhaltiger Mobilitätskonzepte zu unterstützen. Dabei geht es um Themen wie Mobilitätssicherung für Senioren, schulisches und betriebliches Mobilitätsmanagement, Kinderunfallkommissionen, Mobilitätssicherung im ländlichen Raum oder Straßenverkehrsplanung und -technik. Für dieses Angebot wurde der VRS im Rahmen des 17. ADAC Wettbewerbs für Städte und Gemeinden als Sieger im Themenfeld „Mobilität zwischen Stadt und Umland“ ausgezeichnet.

Der Preis – ein hochwertiges Pedelec als Dienstfahrrad – ist heute von Bernd Fronhoffs (Vorstandsmitglied für Verkehr und Technik beim ADAC Nordrhein e.V.) an Dr. Norbert Reinkober (Geschäftsführer Verkehrsverbund Rhein-Sieg) übergeben worden.

Ziel des Wettbewerbs unter dem Motto „Nachhaltige Mobilität in Städten und Gemeinden“ war es, innovative und beispielhafte Konzepte und Lösungen vorzustellen, mit denen Kommunen die Lebensqualität ihrer Bürger verbessern. Nach Ansicht des ADAC ist die nachhaltige Entwicklung der kommunalen und regionalen Verkehrssysteme eine zukunftsweisende Aufgabe für Städte und Gemeinden.

Der Städtewettbewerb wurde vom ADAC gemeinsam mit dem Deutschen Städtetag, dem Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB), dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) und dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) durchgeführt. Eine Fachjury, bestehend aus je einem Vertreter der beteiligten Verbände sowie der Wissenschaft und der Praxis, hat die Einsendungen bewertet. Die Bundespreise wurden diesmal in vier Kategorien, sogenannten Aktionsfeldern vergeben: Im Aktionsfeld „Mobilität in der Stadt“ gewann neben dem Rheinbacher „Stadthüpfer“ der „Familienbus Spessart“ in Biebergemünd. In der Kategorie „Mobilität zwischen Stadt und Umland“ gab es zusätzlich einen Sonderpreis für die Region Stuttgart mit ihrem Konzept für E-Bike-Stationen an Haltestellen des ÖPNV. Im Aktionsfeld „Gedacht und geplant – aber (noch) nicht realisiert“ konnte sich Berlin mit der Planung einer Begegnungszone in der Maaßenstraße in Kreuzberg durchsetzen.

Weitere Informationen zum Städtewettbewerb und den Siegerstädten gibt es unter: www.adac.de/stwb

 
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