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Ausgabe April 2020
 

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Corona-Pandemie stellt unser aller Leben auf den Kopf. Wir sorgen uns um unsere Gesundheit und die unserer Lieben. Auch das Arbeitsleben geht gezwungenermaßen neue Wege: Wer kann, arbeitet im Homeoffice. Und auch auf den Öffentlichen Nahverkehr hat die Pandemie erhebliche Auswirkungen. Der Sonderfahrplan für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) in NRW gilt bis mindestens zum 19. April. Das Angebot musste vor allem aufgrund von Krankheitsausfällen drastisch reduziert werden. Das Rheinland trifft es dabei besonders. Alle Beteiligten arbeiten kontinuierlich daran, das Angebot so weit wie möglich wieder auszuweiten, um den Infektionsschutz in den Fahrzeugen bestmöglich gewährleisten zu können. Welche Verbesserungen konkret umgesetzt werden konnten, erfahren Sie unter anderem im Newsletter. Detaillierte Informationen zum Sonderfahrplan finden Sie auf www.mobil.nrw.

Eine Bitte: Bitte bleiben Sie auch während der Ostertage zu Hause und verzichten Sie insbesondere auf Freizeitfahrten.

Wir wünschen eine informative Lektüre, bleiben Sie gesund!

Ihr VRS-Newsletter-Team

 
NVR und Unternehmen setzen Verbesserungen im Sonderfahrplan um

NVR und Unternehmen setzen Verbesserungen im Sonderfahrplan um

Der Corona-Sonderfahrplan hatte auf vielen Linien Kapazitätsengpässe zur Folge. Eine Reihe von Nachbesserungen konnten inzwischen realisiert werden. So fährt zur Entlastung der RB 90 bzw. der S 12 stündlich ein Schnellbus von Siegen Bf nach Köln Hbf und zurück. Sonntagabends fährt die S 12 zusätzlich fünfmal von Hennef bis Au/Sieg und in der Hauptverkehrszeit rollen zusätzliche Züge zwischen Au und Horrem. Ferner will DB Regio voraussichtlich ab dem 10. April auf der S 12/S 19 an Samstagen frühere Fahrten anbieten.

Die RB 27 (Mönchengladbach – Koblenz) ist wieder planmäßig in Doppeltraktion unterwegs. Des Weiteren fährt DB Regio seit 30. März auf der S 23 zwischen Euskirchen und Bonn anstatt mit 300 mit bis zu 480 Sitzplätzen. Dies führt allerdings dazu, dass die durchgehenden Verbindungen Bad Münstereifel – Bonn in Euskirchen gebrochen werden. Die Fahrgäste Richtung Bonn müssen in Euskirchen in die S 23 umsteigen. Außerdem kommt bis zum 20. April im Streckenabschnitt Bonn – Meckenheim wegen Bauarbeiten ein Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen zum Einsatz.

Verbessert werden konnte der Takt des Ersatzverkehrs für die RB 38 (Bedburg – Köln): Die Busse fahren morgens und ab mittags zwei Fahrten pro Stunde und Richtung. In den übrigen Zeiten bleibt es beim Stundentakt. Auf der Eifelstrecke fahren wieder mehr Züge: Die RB 24 (Köln – Gerolstein) mit zwei Zügen mehr in den Randzeiten morgens und abends, die RE 22 montags bis freitags mit je einer zusätzlichen morgendlichen Fahrt pro Richtung. Alle Änderungen sind in die VRS-Fahrplanauskunft eingepflegt.

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Für nötige Fahrten im ÖPNV das HandyTicket nutzen

Zum Schutz von Fahrern und Kunden werden in den Bussen, die im VRS-Gebiet unterwegs sind, keine Fahrkarten mehr verkauft. Kontaktlos und daher sicher können Fahrgäste, die auf den ÖPNV angewiesen sind, ihr Ticket als HandyTicket lösen. Das ist zudem auch noch günstiger, da die Verkehrsunternehmen den geringeren Vertriebsaufwand als Rabatt an die Kunden weitergeben. Bitte denken Sie vor jeder Fahrt an den Hinweis der Bundesregierung: Treten Sie nur unbedingt nötige Fahrten an und halten Sie somit so viele Plätze wie möglich für Vertreter systemrelevanter Berufsgruppen frei.

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SPNV im NVR war 2019 wieder pünktlicher

SPNV im NVR war 2019 wieder etwas pünktlicher

Der zuletzt negative Trend bei der Pünktlichkeit des SPNV im NVR-Gebiet konnte im Jahr 2019 zumindest teilweise gestoppt werden. Die Werte haben sich beim Gesamtblick auf alle Produktgruppen leicht verbessert. Im Durchschnitt aller Fahrten kam eine Verspätung von 2 Minuten und 1 Sekunde zustande. Dies entspricht einer Verbesserung um 10,6 Prozent im Vergleich zu 2018 (2 Minuten 16 Sekunden). Die RegionalExpress-Linien (RE) haben sich bis auf die Linie RE 12 allesamt verbessert. War die Verspätung in 2018 im Vergleich mit 2017 noch um 3,5 Prozent angestiegen, ging der Wert 2019 auf 2 Minuten 44 Sekunden zurück (- 17,9 %). Die Regionalbahn-Linien (RB) haben sich stabilisiert und zumeist leicht verbessert. 2018 hatte der Wert noch bei 2 Minuten 7 Sekunden gelegen, 2019 betrug er 1 Minute 55 Sekunden (- 9,6 %). Nur bei den S-Bahnen gibt es weiter einen negativen Trend: Von 1 Minute 25 Sekunden in 2018 hat sich der Verspätungswert auf 1 Minute 28 Sekunden im vergangenen Jahr verschlechtert.

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Verlosung: Köln von zu Hause entdecken
Verlosung: Köln von zu Hause entdecken

„Zu Hause bleiben, gesund bleiben“ – soziale Kontakte so weit wie möglich zu reduzieren, ist eine Verhaltensregel, um die Pandemie durchzustehen. Um die Domstadt von ihren schönsten – und vielleicht unbekannten – Seiten zu entdecken, muss man zum Glück nicht „live“ durch die Straßen Kölns spazieren. Auf eine Reise durch die architektonische und kunsthistorische Geschichte Kölns nehmen den Leser diese tollen Bildbände mit: „Köln – Das Gesicht einer Stadt“, die „Kleine illustrierte Architekturgeschichte der Stadt Köln“ sowie die „Kleine illustrierte Kunstgeschichte der Stadt Köln“ (Foto). Haben Sie Lust, Köln vom heimischen Sofa oder Balkon zu entdecken? Der VRS verlost drei Pakete mit den je drei Köln-Werken aus dem J.P. Bachem Verlag. Geben Sie bei Ihrer Teilnahme (bis 24.4., 12 Uhr) bitte Ihre vollständige Postanschrift an. Bitte beachten Sie bezüglich des Gewinnspiels auch unsere Datenschutzerklärung.

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Erinnerung: Ab Juni Bauarbeiten auf der Strecke der RB 38

Erinnerung: Ab Juni Bauarbeiten auf der Strecke der RB 38

Um den stark belasteten Kölner Bahnknoten fit zu machen für die Zukunft, planen und realisieren NVR und Deutsche Bahn zahlreiche Maßnahmen. Dazu gehört auch die Sanierung zweier Brücken über die Deutz-Mülheimer-Straße. Die dort verlaufenden Gleise sollen durch neue Weichen verbunden werden, um mehr Flexibilität für den SPNV-Betrieb zu schaffen. Daher ist eine 18 Monate dauernde Sperrpause nötig, die am 14. Juni 2020 startet und während der der Verkehr nur eingleisig rollen kann. Einige Fahrten verschiedener Linien können während der Arbeiten nicht bis Köln-Messe/Deutz geführt werden und die Linie RB 38 muss in Horrem enden. Von dort ist mit RE 1, RE 9, S 12 und S 19 eine Weiterfahrt nach Köln in dichtem Takt gesichert.

Über die konkreten Fahrplanänderungen informiert der Linienbetreiber rechtzeitig vor Beginn der Baustelle. Diese detaillierten Informationen stellen wir dann auch auf der VRS-Baustellenseite zur Verfügung.

Zur VRS-Baustellenseite...

(Symbolfoto: Markus Maika/stock.adobe.com)

 
 
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