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Wirkungsweise
Die Messwertkarte erfasst permanent den eingespeisten
Strom, berechnet den Effektivwert und vergleicht diesen mit dem
eingestellten
Schwellwert. Bei einem Überschreiten des Schwellwertes gibt
die Messwertkarte eine unverzögerte Auslösung an die
Relaiskarte ab. Die auf den Relaiskarten befindlichen Relais
werden von der Messwertkarte zeitgleich angesteuert. Über
deren potentialfreie Kontakte wird der oberspannungsseitige und
der unterspannungsseitige Leistungsschalter des entsprechenden
Umspanner-Abzweiges ausgeschaltet.
Aufbau
Der Kesselschutz KES-40 ist in einem 150 mm
hohen und 425 mm breiten Einschub (metrische Norm entsprechend
IEC 917) eingebaut. Es
können bis zu zwei Kesselschutzrelais in einem Einschub
untergebracht werden. Der Einschub ist mit Befestigungswinkeln
versehen, die einen direkten Einbau in einen Schaltschrank mit
19‘‘-Einbaubreite erlauben. Er besteht aus den folgenden
Baugrup-pen:
Einschubgehäuse,
zwei Rückverdrahtungsplatinen DUB00020 und DKB00010,
je Kesselschutz eine Messwertkarte ZMA44020
je Kesselschutz eine Relaiskarte ZRA44010 bzw. ZRA46010
je Kesselschutz ein Leitungsschutzschalter
Bedienung
Die Messwertkarte besitzt ein LCD-Display
zur Anzeige der Kartenfunktion und der eingestellten Werte, vier
Tasten zur Bedienung und vier
Leuchtdioden zur Signalisierung von Zuständen und Ereignissen. Über
das Display und die vier Tasten können alle Einstellungen
menügeführt vorgenommen und die gespeicherten Report-Daten
ausgelesen werden. Alle Einstellparameter werden ausfallsicher
gespeichert. Reportdaten sind gegen eine Unterbrechung der Versorgungsspannung
durch einen Pufferkondensator gesichert. Die Daten bleiben bei
einem Versorgungsspannungs-ausfall bis zu einer Woche erhalten.
Selbstüberwachung
Das Schutzrelais besitzt eine interne Selbstüberwachung, die
bei erkannten Störungen den Schutz blockiert und eine Störungsmeldung
ausgibt.
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